Zugbegleiterin beleidigt
: Bundespolizei nimmt aggressiven Fahrgast fest

Am Montag (4.8.) sorgte ein 56-Jähriger im ICE von München nach Ulm für einen polizeilichen Einsatz.
Von
Uwe Keuerleber
Ulm
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Sperrung der Bahnstrecke zwischen Berlin und Hamburg: 01.08.2025, Berlin: Ein Baustellenzaun steht am Hauptbahnhof vor einem ICE-Zug. Wegen einer Generalsanierung wird die Strecke nach Hamburg heute ab 20 Uhr bis April 2026 gesperrt. Foto: Joerg Carstensen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Am Ulmer Bahnhof musste die Bundespolizei einen Fahrgast festnehmen, nachdem er die Zugbegleiterin mehrfach beleidigt hatte.

Joerg Carstensen/dpa
  • 56-Jähriger ohne Fahrschein beleidigte Zugbegleiterin im ICE München–Ulm.
  • Bundespolizei musste am Ulmer Bahnhof eingreifen und Fahrgast zwangsweise aus dem Zug bringen.
  • Mann leistete Widerstand, musste gefesselt werden und wird nun strafrechtlich verfolgt.
  • Ermittlungen wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte laufen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Gegen 11:15 Uhr wurde der Mann bei der Fahrscheinkontrolle durch eine Zugbegleiterin ohne gültigen Fahrschein angetroffen. Im Anschluss entwickelte sich eine verbale Auseinandersetzung, in deren Verlauf der Tatverdächtige die 36-jährige Mitarbeiterin der Deutschen Bahn mehrfach beleidigte.

Fahrgast musste gefesselt werden

Die Zugbegleiterin informierte daraufhin die Bundespolizei am Ulmer Bahnhof. Trotz mehrmaliger Aufforderung zeigte sich der Mann gegenüber den Einsatzkräften unkooperativ und verweigerte das Verlassen des Zuges. Um die Situation zu klären, musste die Bundespolizei den 56-Jährigen schließlich zwangsweise aus dem ICE bringen. Auf dem Weg zur Dienststelle versuchte der Tatverdächtige, sich aus den Griffen der Beamten zu befreien, weshalb er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.