Zieh’s dir raus: Masken, Kaugummi und Longpapes

Daniel Horst bestückt den Ehimat mit allerlei Nützlichem.
Petra StarzmannDie Leute freuen sich, wie Daniel Horst oft zu hören bekommt, wenn er seinen „Ehimat“ bestückt. Sie nähern sich und nach dem ersten genaueren Blick erschließt sich den neugierig gewordenen, dass es sich um einen Automaten handelt, an dem ganz altmodisch gegen Kleingeld Waren gekauft werden können. Im September hat Daniel den Automaten „ganz planlos“ aufgestellt — das ging ohne Hürden, da das Gerät auf einem Privatgrundstück steht. Der Name Ehimat ist ein Wortspiel aus Automat und dem Standort Ehinger Tor. Die Idee mit dem Automaten spukte ihm dabei schon länger im Kopf herum. „Dann habe ich vor einiger Zeit ganz spielerisch auf Ebay nach Automaten geguckt. Als ich diesen Automaten angeschaut habe, hatte ich ganz zufällig ein Auto dabei, wo er reingepasst hat“, bemerkt der 28–Jährige.
Froh über jeden Input
Daniel ist offen dafür, wie der Ehimat bestückt wird: „Ich bin froh über jeden Input. Wenn jemand Ideen hat, kann er das über Instagram oder E–Mail mitteilen. Auch wenn jemand Lust hat, den Ehimat zu bemalen.“ Bisher sind ganz klassische Süßigkeiten im Ehimat, daneben Einweg–Masken: „Das war mit ein Auslöser, den Ehimat aufzustellen, denn öfter vergisst man ja die Maske.“ Auch Asia–Suppen — ein Notfall–Programm für den schnellen Hunger — gibt es in dem bunten Angebot, dazu stehen etwa
Bienenwachstücher auf dem Programm. „Die sind eine wiederverwendbare Alternative zu Frischhaltefolie. Die werden hier in Ulm produziert. Ich würde gerne mehr Regionales aufnehmen, sozusagen von Ulmern für Ulm“, denkt Daniel.
instagram.com/ehi.mat