Zeitumstellung in der Region Ulm: Was man mit einer zusätzlichen Stunde alles anfangen kann

Wissenschaftlich erwiesen ist: Tanzen hilft gegen den Herbstblues.
Patrick Pleul/dpa- Zeitumstellung: Eine Stunde geschenkt.
- ADAC warnt vor Wildunfällen im Berufsverkehr.
- Vorschläge: Film-Marathon, Kleiderschrank aufräumen, Halloween-Kostüm basteln.
- Event: Tanzlehrerin Sigrid Gron lädt am 26. Oktober um 17 Uhr zum Tanz im Matthäus-Alber-Haus in Blaubeuren.
- Wissenschaftlich belegt: Tanzen hilft gegen den Herbstblues.
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Faultier zu spielen und die im Frühjahr geklaute Stunde bei der Umstellung auf Winterzeit zu verschlafen, das ist am Sonntag sicherlich das Einfachste. Aber ein wirkliches Munter-Mittel gegen trübe Nebeltage und den Herbstblues ist das nicht. Deshalb tauchen in diesen Tagen auf unterschiedlichsten Kanälen Tipps auf, die geschenkte Stunde sinnvoller zu nutzen. Der ADAC beispielsweise empfiehlt, schnell noch eine Teil- oder Vollkaskoversicherung abzuschließen. Denn von Oktober bis Dezember gibt es besonders viele teure Wildunfälle: Wenn durch die Zeitumstellung der Berufsverkehr in die Dämmerung fällt, gilt es, vorsichtig zu sein.
Kleiderschrank aufräumen oder Film-Marathon?
Film-Freaks schwören angesichts der Zusatz-Stunde eher auf ein Marathon-Nacht vor der Glotze. Endlich ließen sich mal die originale Star Trek-Trilogie und die Prequels über den galaktischen Kampf zwischen Gut und Böse in einem Rutsch einverleiben: in gut 13 Stunden von 20 Uhr abends bis 8 Uhr morgens. Ordentlichen Zeitgenossen wird allerdings eher die Empfehlung liegen, eine einstündige Kleiderschrank-Aufräumaktion einzuschieben, um Platz für die dicken Winterpullover zu schaffen. Partygänger dürften sich mehr über eine Bastelanleitung für ein Skelett-Kostüm an Halloween freuen.
Tanzen hilft gegen Herbstblues
Ob das alles wirklich gegen den Herbstblues hilft, lässt sich bezweifeln. Tanzlehrerin Sigrid Gron jedenfalls lädt lieber dazu ein, sich selbst eine Stunde lang tanzend zu besuchen: am Samstag, 26. Oktober, um 17 Uhr im evangelischen Matthäus-Alber-Haus, Klosterstraße 12 in Blaubeuren. Da werden dann gemeinsam neue und alte Kreistänze eingeübt, manche aus der Zeit der Klassik, andere aus der schwäbischen oder griechischen Folklore — oder einfache Schritte zu moderner Musik wie dem Song „Der langsame Engel“ von Gerhard Schöne, in dem es heißt: „Stoppuhren kann er nicht leiden, Flugzeuge würde er meiden, Rennfahrer tun ihm nur leid.“ Wissenschaftlich erwiesen ist jedenfalls: Tanzen hilft gegen den Herbstblues.
