Windpark bei Nellingen/Merklingen
: Sieben Windkraftanlagen im Ödersberger Hau beantragt

Der Projektentwickler Galileo Empower will sieben Windkraftanlagen bei Nellingen und Merklingen errichten. Sie sollen perspektivisch 22.000 Haushalte mit Strom versorgen.
Von
Verena Eisele
Nellingen, Merklingen
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Sieben Windkraftanlagen der „neuesten Generation“ sollen bei Nellingen und Merklingen in Zukunft 22.000 Haushalte mit Strom versorgen.

Staufenpress
  • Sieben neue Windkraftanlagen sollen bei Nellingen/Merklingen ab 2030 Strom liefern.
  • Der Windpark könnte mit 48 MW Leistung rund 22.000 Haushalte versorgen.
  • Standortwahl basiert auf Analysen zu Wind, Umwelt und Raumordnung.
  • Beteiligungsmodelle wie Bürgergenossenschaften und Betreibergesellschaft geplant.
  • Projektentwickler Galileo Empower reichte den Genehmigungsantrag ein.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der in München ansässige Projektentwickler Galileo Empower hat einen Genehmigungsantrag für das Windprojekt Nellingen/Merklingen im Vorranggebiet Ödersperger Hau eingereicht. Dieser umfasst sieben Windkraftanlagen der „neuesten Generation“. Das teilte das Unternehmen im Juli mit.

Künftig könne der Windpark mit einer Gesamtkapazität von circa 48 Megawatt rechnerisch über 22.000 Haushalte mit Strom aus Windenergie versorgen. Galileo plant den Baubeginn in den kommenden Jahren, die Inbetriebnahme ist voraussichtlich 2030 möglich – unter Vorbehalt aller Genehmigungen. Viele Grundstückeigentümer haben demnach bereits Pachtverträge abgeschlossen.

Gründung einer Betreibergesellschaft

In der Pressemitteilung betont das Unternehmen, dass der geplante Windpark ausschließlich auf Flächen entstehe, die vom Regionalverband Donau-Iller vorläufig als Vorranggebiet für Windenenergie ausgewiesen wurden. Grundlage für die Standortwahl seien windmeteorologische Analysen, raumordnerische Abwägungen und umweltfachliche Kriterien. Begleitet werde der Genehmigungsantrag zudem durch Studien und Landschaftsbildanalysen durch unabhängige Fachbüros. Außerdem seien Beteiligungsmodelle für die Menschen vor Ort geplant, unter anderem die Gründung einer Betreibergesellschaft mit Sitz in der Region. Auch Modelle für eine Teilhabe an den Erlösen, etwa durch Bürgergenossenschaften, prüfe der Projektentwickler.

Galileo Empower ist ein europaweit tätiges Unternehmen für erneuerbare Energien. Das 2020 gegründete Unternehmen werde von „langfristig orientierten Investoren“ getragen, heißt es in der Mitteilung.