Wilderei bei Laichingen: Wiederholt Kadaverreste von Wild- und Nutztieren gefunden

Bei Laichingen haben Unbekannte Wilderei betrieben, wie die Polizei mitteilt (Symbolbild).
Patrick Pleul- In einem Wald bei Laichingen wurden Kadaver von Nutz- und Wildtieren entdeckt.
- Polizei ermittelt wegen Jagdwilderei und sucht Zeugen mit sachdienlichen Hinweisen.
- Erster Fund am 29. Juni: Hühner-, Hasen- und Rehkadaver nahe einer Hütte.
- Am 2. Juli: Haut- und Fellreste eines Schafes an derselben Stelle gefunden.
- Polizei warnt: Jagdwilderei ist eine Straftat – Hinweise unter Tel. (0731) 188 38 12.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In den vergangenen Tagen wurden Überreste von Nutz- und Wildtieren in einem Waldstück bei Laichingen entdeckt. Wie die Pressestelle der Polizeidirektion Ulm am Donnerstag, 3. Juli, mitteilt, wird deshalb wegen Jagdwilderei ermittelt, und die Polizei und hofft auf Zeugenhinweise zu mehreren Vorfällen.
Erster Fund war am Sonntag
Ein Jagdpächter hatte am vergangenen Sonntag, 29. Juni, in einem Waldstück zwischen Laichingen und Hohenstadt mehrere Kadaver von Hühnern und Hasen vorgefunden. Der genaue Fundort befindet sich mehrere hundert Meter nordwestlich vom Stadtrand Laichingen entfernt in unmittelbarer Nähe zu einer privaten Hütte, heißt es im Polizeibericht. Die aufgefundenen tierischen Überreste lagen neben Knochen von einem Reh. Der Zeuge sammelte die Tierreste ein und erstattete Anzeige bei der Polizei.
Am Mittwochabend, 2. Juli, stieß der Zeuge dann an gleicher Stelle erneut auf Haut- und Fellreste, diesmal von einem Schaf. Die hatte der Unbekannte wohl erst kürzlich dort hinterlassen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei ist nicht von einem Tierfraß, sondern von einer vorsätzlichen Tat auszugehen. Die Abteilung Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ulm hat nun die Ermittlungen wegen einer Straftat aufgenommen und bitte um Zeugenhinweise.
Zeugen gesucht
Wer sachdienliche Hinweise zu den Taten geben kann, die Ende Juni und Anfang Juli oder in den Tagen zuvor begangen wurden, soll sich unter der Tel. (0731) 188 38 12 melden, bittet die Polizei. Und sie weist darauf hin: Jagdwilderei ist ein Straftatbestand und „darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Nehmen Sie die Bestimmungen zur Jagd ernst. Sie dienen dem Schutz von Mensch und Tier.“

