Seit Montag hat er wieder geöffnet: der Ulmer Weihnachtsmarkt. In den Gassen vor dem Münster ist viel los. Die Besucher trinken Glühwein, stehen an den Ständen an, unterhalten sich. Im dichten Gedränge verliert man leicht den Überblick – günstige Bedingungen also für Taschendiebe.
Die Polizei Ulm appelliert an die Besucher, auf ihre Wertsachen aufzupassen. Nachdem in den beiden vergangenen Jahren viele Märkte coronabedingt abgesagt wurden, rechnen die Beamten nun wieder „mit einem deutlichen Anstieg“ an Diebstählen. „Taschendiebe sind häufig professionell und international agierende Täter“, die grenzüberschreitend in ganz Europa aktiv sind“, teilt die Ulmer Polizei mit. Die meisten Fälle von Taschendiebstahl bleiben unaufgeklärt, da die Opfer die Tat häufig nicht gleich bemerken.

So können sich Markt-Besucher schützen

Folgende Tipps gibt die Polizei den Markt-Besuchern, um sich vor Taschendieben zu schützen:
  • Taschendiebe lassen sich manchmal an einem „typischen suchenden
    Blick“ erkennen: Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer
    und schauen eher nach der Beute. Achten Sie daher auf Ihr
    Umfeld.
  • Tragen Sie Geld, Zahlungskarten und Papiere sowie Ihr Smartphone
    immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung
    und möglichst dicht am Körper.
  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der
    Vorderseite des Körpers oder klemmen Sie sie sich unter den Arm.
  • Benutzen Sie einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen
    Geldgürtel oder eine Geldbörse, die am Gürtel sicher befestigt
    ist.
  • Legen Sie Geldbörsen nicht oben in die Tasche oder den Korb,
    sondern tragen Sie sie möglichst körpernah.
  • Stellen Sie Ihre Handtasche nie unbeaufsichtigt ab und behalten
    Sie sie im Blick.