Weihnachtsmarkt in Ulm 2022: Polizei warnt vor Taschendieben

Der Ulmer Weihnachtsmarkt läuft seit Montag. Die Polizei rechnet mit einem Anstieg an Taschendiebstählen.
Volkmar KönnekeSeit Montag hat er wieder geöffnet: der Ulmer Weihnachtsmarkt. In den Gassen vor dem Münster ist viel los. Die Besucher trinken Glühwein, stehen an den Ständen an, unterhalten sich. Im dichten Gedränge verliert man leicht den Überblick — günstige Bedingungen also für Taschendiebe.
Die Polizei Ulm appelliert an die Besucher, auf ihre Wertsachen aufzupassen. Nachdem in den beiden vergangenen Jahren viele Märkte coronabedingt abgesagt wurden, rechnen die Beamten nun wieder „mit einem deutlichen Anstieg“ an Diebstählen. „Taschendiebe sind häufig professionell und international agierende Täter“, die grenzüberschreitend in ganz Europa aktiv sind“, teilt die Ulmer Polizei mit. Die meisten Fälle von Taschendiebstahl bleiben unaufgeklärt, da die Opfer die Tat häufig nicht gleich bemerken.
So können sich Markt–Besucher schützen
Folgende Tipps gibt die Polizei den Markt–Besuchern, um sich vor Taschendieben zu schützen:
Taschendiebe lassen sich manchmal an einem „typischen suchenden
Blick“ erkennen: Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer
und schauen eher nach der Beute. Achten Sie daher auf Ihr
Umfeld.
Tragen Sie Geld, Zahlungskarten und Papiere sowie Ihr Smartphone
immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung
und möglichst dicht am Körper.
Tragen Sie Hand– und Umhängetaschen verschlossen auf der
Vorderseite des Körpers oder klemmen Sie sie sich unter den Arm.
Benutzen Sie einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen
Geldgürtel oder eine Geldbörse, die am Gürtel sicher befestigt
ist.
Legen Sie Geldbörsen nicht oben in die Tasche oder den Korb,
sondern tragen Sie sie möglichst körpernah.
Stellen Sie Ihre Handtasche nie unbeaufsichtigt ab und behalten
Sie sie im Blick.
