WDR-Reisefilm
: Ulms großer TV-Auftritt in „Wunderschön“

Stadtrundgang, Schachtelfahrt und Zuckerbäcker: Wie Gaby Fischer mit TV-Star Ramon Babazadeh für die Fernsehsendung „Wunderschön“ einen Tag durch Ulm zog.
Von
Magdi Aboul-Kheir
Ulm
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Gaby Fischer und beim Dreh für "Wunderschön" in Ulm.

Gaby Fischer und Ramon Babazadeh beim Dreh für "Wunderschön" in Ulm.

Privat
  • WDR zeigt am 03.11.2024 um 20.15 Uhr eine "Wunderschön"-Folge über die Donau, inkl. Ulm.
  • Reporter Ramon Babazadeh und Gaby Fischer erkunden Ulm und unternehmen eine Schachtelfahrt.
  • Die Dreharbeiten in Ulm fanden im September 2023 statt.
  • Babazadeh begeistert von Fischers Leidenschaft für Ulm.
  • Fischer beschreibt den Drehtag als sehr spaßig und erfolgreich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Diesen Mann habe ich doch schon mal gesehen, dachten sich einige Ulmer im September 2023, als sie in der Stadt ein TV-Team antrafen. Einige sprachen den Mann, der da vor der Kamera stand, auch an: „Sie sind doch der aus ,Wunderschön‘! Wann läuft denn das im Fernsehen?“

Jetzt ist es endlich soweit: Am Sonntag (03.11.2024) strahlt das WDR um 20.15 Uhr eine Folge seines Reisemagazins „Wunderschön“ aus, in der es um die Donau geht. Genauer: von der Quelle bis nach Regensburg – natürlich spielt dabei auch Ulm eine Rolle. Der Mann, der auf der Straße erkannt und angesprochen wurde, ist der populäre „Wunderschön“-Reporter Ramon Babazadeh. Und mit dabei ist Gaby Fischer, die viele als Stadtführerin kennen und schätzen gelernt haben.

Babazadeh hat sich für den 90-minütigen Film auf eine „erlebnisreiche Entdeckertour“ begeben, verspricht das WDR. Die Reise startet beim „Ursprung“ der Donau in Donaueschingen, dann wird der Reporter von der „Schwarzen Donau“ überrascht, dem Naturphänomen, bei dem das Wasser versickert und unterirdisch weiterfließt.

Den Donauradweg entlang

Im Naturpark Obere Donau erlebt Babazadeh die junge Donau im „Schwäbischen Grand Canyon“, im Fürstlichen Park Inzigkofen macht er eine Zeitreise in die Welt der Adeligen. Um die Natur von einer anderen Seite und hautnah zu erleben, kampiert er eine Nacht mitten im Wald, und das allein: ein Angebot des Naturparks Obere Donau. Auf dem Donauradweg trifft er einen Radweltreisenden, für den gerade die deutsche Donau ein ganz besonderes Reiseziel ist.

Und in Ulm? Reiner Leckebusch, der Autor der Sendung, habe sie im Vorfeld angeschrieben und gefragt, ob sie mitmache, erzählt Gaby Fischer. Sie ist zwar nicht mehr als Stadtführerin aktiv, aber das TV-Team wollte sie dabei haben. Also sagte sie zu – und war dann den ganzen Drehtag im September 2023 zur Stelle.

Morgens um neun sei sie mit dem Kamerateam losgezogen, „wir haben erstmal eine Runde gedreht, die haben eine Stadtführung bekommen, und wir sind immer wieder an die Donau“. Man habe auch spontan beim Zuckerbäcker vorbeigeschaut, und es gab eine Fahrt auf einer Schachtel. Bei der Babazadeh merkte, dass man diese Boote gar nicht mal so leicht steuern kann.

WDR-Team auf der Ulmer Schachtel

Uli Burst von den Donaufreunden hat das WDR-Team auf der Schachtel unter seine Fittiche genommen. Nach etwas Theorie über die Entstehungsgeschichte dieser besonderen Art von Schiffen wollte Babazadeh gleich selbst ans Steuer. „Da muss man schon gewaltig am Balken drücken“, machte ihm Burst deutlich. Denn die Schachteln haben ja keinen Kiel und sind daher schwer zu manövrieren. Und das hintere Ruder ist ein durchgehender Holzstamm mit elf Metern Länge: „Da muss man wissen, was man damit tut.“

Der Tag habe ihr total Spaß gemacht, sagt Gaby Fischer. Ramon Babazadeh sei „total entspannt und schwer in Ordnung“. Das Wetter sei an dem Tag super gewesen, die Stimmung auch, „es war richtig cool“. Und vor allem sei der TV-Mann „richtig begeistert gewesen, dass ich so begeistert bin von Ulm“. Aber das könne man schließlich auch sein, betont Gaby Fischer lachend, „es ist doch eine tolle Stadt“. Und davon können sich nun auch die Zuschauer in Fernsehen mal wieder überzeugen.