
Ulm: Von Menschenrechten und Schreibtischtätern
Gruppen, Initiativen und Vereine fordern, dass sich die Zivilgesellschaft stärker einbringt.
Wie war das gesellschaftspolitische Klima vor drei Jahren? 2015 also, als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen waren, um hier Zuflucht vor Krieg und Terror zu finden? „Damals ist ein Ruck durch die Ulmer Gesellschaft gegangen“, sagt Lothar Heusohn im Rückblick auf eine Zeit, da viele offene Arme zu sehen waren und Menschenfreundlichkeit dominierte. Viele Helfer engagierten sich, gaben Sprachkurse, halfen bei Gängen zu Behörden und Ämtern.