Versuchter Mord in Ulm?
: 45-Jähriger soll Taxifahrer brutal mit Messer attackiert haben

Der Tatverdächtige soll mit einem Messer mehrfach in Richtung Kopf- und Halsbereich des Taxifahrers gestochen haben. Am 29. Oktober steht der Mann erstmals vor Gericht.
Von
Laura Mensch
Ulm
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Vor Protesttag des Taxi-Gewerbes

Ein Taxifahrer wurde im April von einem Mann mit dem Messer bedroht und angegriffen. Bald steht er vor Gericht.

Paul Zinken/dpa
  • Prozessauftakt in Ulm: 45-Jähriger wegen versuchten Mordes ab 29.10.2025 vor Gericht.
  • Angeklagter soll Taxifahrer im April 2025 mit Messer bedroht und mehrfach attackiert haben.
  • Opfer konnte Angriffe abwehren, erlitt Schnittverletzung und flüchtete aus dem Taxi.
  • Täter entwendete zwei Handys und floh – mutmaßlich unter Einfluss von Drogen.
  • Verhandlung läuft bis Dezember 2025, weitere Termine am 19., 20., 27.11. und 8.12.2025.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Landgericht Ulm beginnt am Mittwoch, 29.10.2025, der Prozess gegen einen 45-jährigen Mann, dem die Staatsanwaltschaft versuchten Mord, besonders schweren Raub und gefährliche Körperverletzung vorwirft.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte Ende April 2025 in Ulm einen Taxifahrer mit einem Messer bedroht und die Herausgabe von dessen Geldbeutel gefordert haben. Noch bevor der Fahrer reagieren konnte, habe der Mann mehrfach in Richtung des Kopf- und Halsbereichs des Opfers gestochen.

Taxifahrer kann vor Angreifer flüchten

Der Taxifahrer habe die Angriffe mit den Händen und Unterarmen abwehren können und dabei eine Schnittwunde am Daumen erlitten. Schließlich sei es ihm gelungen, aus dem Fahrzeug zu fliehen. Der Angeklagte soll anschließend zwei Mobiltelefone aus dem Taxi entwendet und die Flucht ergriffen haben.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Beschuldigte zur Tatzeit unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand und seine Steuerungsfähigkeit erheblich eingeschränkt war.

Die Schwurgerichtskammer unter Vorsitz von Richter Wolfgang Tresenreiter hat mehrere Verhandlungstage bis Anfang Dezember angesetzt. Weitere Termine sind für den 19., 20. und 27. November sowie den 8. Dezember 2025 vorgesehen.