„Versuchte Tötung“ in Ulm: Radfahrer schlägt Rollerfahrer mit Gartenwerkzeug auf den Kopf

Die Polizei hat bereits nach dem Radfahrer gefahndet, ihn aber noch nicht gefunden.
Marijan Murat/dpa- In Ulm kam es am Donaustadion zu einer gegenseitigen Attacke zwischen Rad- und Rollerfahrer.
- Nach einem Streit packte der 68-Jährige den Radler an der Kleidung, der schlug mit Werkzeug zu.
- Der Rollerfahrer erlitt leichte Kopfverletzungen und wurde ambulant im Krankenhaus behandelt.
- Der Radler flüchtete, Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen versuchter Tötung.
- Gesucht wird ein 30–50-Jähriger, 1,75–1,80 m, normales Erscheinungsbild, Rad mit Anhänger und Korb.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Fahrradfahrer und ein Rollerfahrer haben sich am Dienstag (24.3.) in Ulm gegenseitig attackiert. Nach Angaben der Polizei packte nach einem Streitgespräch zuerst der Rollerfahrer den Radler an der Oberbekleidung. Der Radfahrer nahm sich daraufhin ein Gartenwerkzeug aus seinem Fahrradkorb und schlug dem Kontrahenten mehrfach auf den Kopf. Erst als eine Zeugin hinzukam, flüchtete der Unbekannte mit seinem Fahrrad.
Wie kam es zu der Auseinandersetzung? Laut Polizei fuhr der 68-Jährige gegen 10.30 Uhr mit seinem Roller auf dem Fuß- und Radweg am Donaustadion. Dem Radfahrer habe das missfallen, sodass er den Senior gerügt habe. Der 68-Jährige stoppte seinen Roller danach vor dem Haupteingang des Stadions.
Der Attackierte kam mit leichten Verletzungen davon und wurde ambulant im Krankenhaus behandelt. Dennoch werfen ihm die Ermittler versuchte Tötung vor.
Personenbeschreibung des mutmaßlichen Täters
Die Polizei fahndet nach dem unbekannten Angreifer. Er soll
- zwischen 30 und 50 Jahre alt,
- 1,75 bis 1,80 Meter groß sein,
- eine normale Statur
- und deutsch gesprochen haben.
- An seinem Fahrrad waren hinten ein Anhänger
- und auf dem Lenker ein Korb befestigt.
- Am Anhänger waren ein Besen mit roten Borsten und eine Schaufel befestigt.
Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei telefonisch unter (0731) 18 80 zu melden.

