Verkehr Ulm
: ICE nach Rauchentwicklung gestoppt und evakuiert – Strecke Ulm-Wendlingen gesperrt

Pendler zwischen Ulm und Wendlingen mussten am Freitag Geduld mitbringen: Ein Teil der Strecke war gesperrt. Grund ist ein technischer Defekt an einem Zug.
Von
Leonie Maschke
Ulm
Jetzt in der App anhören
Hauptbahnhof Ulm: ARCHIV - 06.09.2021, Baden-Württemberg, Ulm: Am Hauptbahnhof Ulm fährt ein Güterzug an abgestellten Zügen der Deutschen Bahn vorbei. (zu dpa: «Bahn: Doch keine wochenlange Vollsperrung des Ulmer Bahnhofs») Foto: Stefan Puchner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Züge zwischen Ulm und Wendlingen sind im moment Mangelware.

Stefan Puchner/dpa
  • Strecke Ulm–Wendlingen: Teilabschnitt Ulm–Merklingen gesperrt
  • Grund laut Bahn: technische Störung an einem Zug
  • Zugausfälle und Verspätungen aktuell auf der Strecke
  • Bahn empfiehlt RE 5 Richtung Stuttgart bis Plochingen
  • Ab etwa 15 Uhr SEV: Busse stündlich im Pendelverkehr

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Freitag (13.02.2026) ist es auf der Strecke Ulm-Wendlingen zu Zugausfällen und Verspätungen gekommen. Der Abschnitt zwischen Ulm und Merklingen war ab ca. 12.30 Uhr gesperrt. Grund hierfür war laut Bahn eine technische Störung an einem Zug. Demnach handelte es sich um einen ICE, der von München nach Karlsruhe unterwegs war. Der Lokführer habe Rauch wahrgenommen, der aus einem Triebwagen kam, erklärte ein Sprecher der Bundespolizei. Bei Scharenstetten brachte er den Zug daher zum Stehen.

Zug wird evakuiert

Nach ersten Erkenntnissen hatte sich an einer Bremsanlage Hitze entwickelt, wodurch der Rauch entstand. Es gab keine Verletzten und keinen offenen Brand. Die Bundespolizei geht bisher von einem technischen Defekt aus. Die Passagiere konnten mit einem anderen Zug weiterfahren.

Um den ICE abschleppen zu können, musste ein Hilfszug kommen, der ein neues Radgestell an den Zug montieren soll, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte. Erst dann könne der Zug abgeschleppt werden. Daher rechnete die Bahn noch bis zum Abend mit Verspätungen und Zugausfällen.

Die Bahn empfiehlt alternativ, die Linie RE 5 Richtung Stuttgart zu nutzen. Mit dieser könne man bis Plochingen fahren und dort umsteigen. Im Regionalverkehr gibt es Ersatzbusse und Ausweichlinien, die Bahnreisende nehmen können.

Für die Evakuierung der Passagiere des betroffenen ICE fuhr ein weiterer Zug parallel heran. Über Behelfsbrücken konnten die 280 Passagiere dann in diesen wechseln.

mit Material von dpa