Verkehr in Ulm
: Autofahrer blockieren Busspur in der Stuttgarter Straße

Immer häufiger blockieren Autos in Stoßzeiten die Busspur in der Stuttgarter Straße. Die Stadt kündigt Kontrollen der Polizei an. Das droht bei Verstößen.
Von
Kerstin Auernhammer
Ulm
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Die Busspur ist nur für Busse da. In der Stuttgarter Straße blockieren Autos sie aber regelmäßig zu Stoßzeiten. Kontrollen sollen Abhilfe schaffen.

Die Busspur ist nur für Busse da. In der Stuttgarter Straße blockieren Autos sie aber regelmäßig zu Stoßzeiten. Kontrollen sollen Abhilfe schaffen.

Stadt Ulm
  • In Ulm blockieren Autos in der Stuttgarter Straße häufig die Busspur in der Rushhour.
  • Die Stadt kündigt verstärkte Polizeikontrollen an, um Verspätungen im Linienverkehr zu vermeiden.
  • Busspur: erlaubt sind Linienbusse, Krankenfahrzeuge und Taxen – andere dürfen sie nicht nutzen.
  • Bußgelder: 15 Euro, bei Behinderung 35; Halt oder Parken 55, mit Behinderung 70, bei Unfall bis 100.
  • Beim Abbiegen über die Busspur gilt Bus-Vorfahrt. Missachtung kostet 40 Euro, bei Gefährdung 140 und Fahrverbot.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der öffentliche Personennahverkehr hat Vorrang vor dem Individualverkehr. Damit der Fahrplan eingehalten werden kann, hat er gewisse Sonderrechte, etwa bei Ampelschaltungen. Ein weiteres Beispiel: In der Ulmer Frauenstraße fielen im Januar Abbiegespuren weg, damit die dortige Straßenbahn problemloser durchkommt.

Außerdem gibt es in einigen Straßen spezielle Busspuren, wie in der Frauenstraße. Die Linienbusse können hier in Stoßzeiten am restlichen Verkehr vorbeifahren und bleiben so im Takt, während andere Autofahrer im Stau stehen müssen.

Auch in der Stuttgarter Straße gibt es eine solche Busspur. Allerdings haben die Ulmer Verkehrsplaner beobachtet, dass besonders im Berufsverkehr immer wieder vorkommt, dass Autofahrer diese Spur mitnutzen. „Das führt zu zusätzlichen Behinderungen für den Linienverkehr und kann Verspätungen verursachen“, teilt die Stadt Ulm in ihrem Verkehrs-Newsletter mit.

Wer darf auf einer Busspur fahren?

Die Busspur ist ausschließlich für Linienbusse, Krankenfahrzeuge und Taxen freigegeben. „Andere Fahrzeuge dürfen sie nicht nutzen, um am Stau vorbeizufahren“, betont die Stadt Ulm. Und für die Stuttgarter Straße, wo das zuletzt häufiger vorkam, soll es nun auch Maßnahmen geben. Die Polizei werde hier verstärkt kontrollieren.

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Was droht Autofahrern?

Das Befahren der Busspur durch Unberechtigte kostet laut ADAC 15 Euro Bußgeld. Die Strafe kann aber höher ausfallen, wenn der Linienverkehr behindert wird – dann werden 35 Euro fällig. Wer gar auf der Busspur anhält oder parkt, muss 55 Euro berappen, bei Behinderung des Linienverkehrs 70 Euro. Im Falle eines Unfalls steigt das Bußgeld auf bis zu 100 Euro.

Übrigens sollten Verkehrsteilnehmer nicht nur Acht geben, wenn sie die Busspur befahren. Auch beim Abbiegen über die Busspur gibt es Regeln zu beachten.

  • Wer die Fahrbahn kreuzt und dabei die Vorfahrt eines Busses missachtet, kann mit einem Bußgeld von 40 Euro belangt werden.
  • Bei Gefährdung werden 140 Euro Bußgeld, ein Punkt in Flensburg und 1 Monat Fahrverbot fällig.
  • Passiert in der Folge gar ein Unfall, sind ebenfalls ein Punkt und ein Monat Fahrverbot fällig, das Bußgeld steigt auf 170 Euro.