Warnstreik im Ulmer ÖPNV
: Am verkaufsoffenen Sonntag kommt es zu Einschränkungen

Verdi ruft am Sonntag (29.3.), zu einem ganztägigen Warnstreik von Dienstbeginn bis Dienstende bei der SWU mobil in Ulm auf.
Von
swp
Ulm
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Für eine Fahrt mit der Straßenbahn kann künftig das Ticket auch über die DB–App „DB–Navigator“ gelöst werden.

Auf der Straßenbahn-Linie 1 in Ulm gibt es eine neue Baustelle mit Auswirkungen auf den ÖPNV und Verkehr: Busse als Schienenersatzverkehr, Umleitungen, Einnbahnstraße.

Am verkaufsoffenen Sonntag ruft Verdi zu einem ganztägigen Warnstreik auf.

Christian Wille, Pixabay
  • Verdi ruft am Sonntag (29.3.) bei SWU mobil in Ulm zum ganztägigen Warnstreik auf.
  • Der Fahrdienst fällt voraussichtlich in Ulm und Umgebung weitestgehend aus.
  • Nicht betroffen sind andere Gesellschaften der Stadtwerke Ulm sowie die SWU Verkehr.
  • Verdi fordert u.a. 13 % Fahrdienstzulage und 5 % Nahverkehrszuschlag – Arbeitgeber ohne Angebot.
  • Ziel ist Druck auf Arbeitgeber, ohne Berufs- und Schulverkehr zu belasten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Gewerkschaft rechnet damit, dass der Fahrdienst den ganzen Tag in Ulm und Umgebung weitestgehend ausfällt.

Nicht betroffen von dieser Tarifrunde sind andere Gesellschaften der Stadtwerke Ulm sowie die SWU Verkehr. ver.di will mit diesem ersten Streiktag in der laufenden Entgeltrunde Bewegung in die Verhandlungen bringen.

Friederike DeCoite, ver.di Verhandlungsführerin: „In Ulm werden Fahrerinnen und Fahrer im ÖPNV für die gleiche Arbeit im gleichen Konzern unterschiedlich bezahlt. Wir wollen diese Spaltung der Belegschaft beenden und endlich eine Entlohnung erreichen, die die besonderen Belastungen im Fahrdienst berücksichtigt. Es gibt keinen Grund für schlechtere Arbeitsbedingungen in Teilen des kommunalen Nahverkehrs in Ulm als im Rest des Landes.“

Druck auf Arbeitgeber ausüben

Mit der Entscheidung, diesen ersten Warnstreik am verkaufsoffenen Sonntag durchzuführen, will ver.di spürbaren Druck auf die Arbeitgeber ausüben und gleichzeitig den Berufs- und Schulverkehr noch nicht belasten.

ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde eine Fahrdienstzulage von 13 Prozent, fünf Prozent Nahverkehrszuschlag sowie eine Lehrfahrerzulage von zehn Euro um eine Angleichung der Gehälter im Konzern zu erreichen.

Die Arbeitgeberseite hat in der ersten Verhandlungsrunde kein Angebot gemacht und lediglich mitgeteilt, dass sie keinen Bedarf für die geforderten Zulagen sieht und allenfalls über die Lehrfahrerzulage reden würde. Die Friedenspflicht endete am 28. Februar 2026. Betroffen sind 174 173 Beschäftigte bei der SWU mobil, einer hundertprozentigen Tochter der kommunalen Stadtwerke Ulm.