Unfall in Blaustein: Linienbus kippt um und Fahrer wird schwer verletzt

Der Bus wurde vor allem auf der rechten Seite erheblich beschädigt.
Ralf Zwiebler- In Blaustein kippte am 15.12. ein Linienbus um, Fahrer schwer verletzt.
- Unfall ereignete sich auf der Sonderbucher Straße Richtung Wippingen.
- Sachschaden am Bus: 200.000 Euro, Flurschaden: 10.000 Euro.
- Keine Fahrgäste im Bus, Fahrer konnte sich selbst befreien.
- Unfallursache unklar, Straße mehrere Stunden gesperrt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In der Nähe von Blaustein ist am Sonntagabend (15.12.) ein Linienbus verunglückt. Wie ein Polizeisprecher mitteilt, war der 38 Jahre alte Busfahrer kurz vor 18 Uhr auf der Sonderbucher Straße Richtung Wippingen unterwegs, als der Bus in einer Linkskurve von der Straße abkam. Er kippte ins Bankett und blieb auf der rechten Seite liegen. „Laut eigenen Angaben ist der Busfahrer einem anderen Bus ausgewichen, das muss aber noch geklärt werden“, teilt ein Polizeisprecher auf Nachfrage mit.
Busfahrer schwer verletzt
Der schwer verletzte Busfahrer habe sich zwar selbstständig aus dem Omnibus befreien können, allerdings habe nicht er, sondern ein Zeuge nach dem Unfall die Polizei verständigt. Jörg Mayer, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Blaustein, teilte der SÜDWEST PRESSE mit, dass der Busfahrer zwar ansprechbar gewesen sei, aber aufgrund seiner Verletzungen in eine Klinik gebracht werden musste. Der entstandene Schaden wird auf 200.000 Euro beziffert. Außer den Rettungskräften und der Polizei waren laut Angaben von Mayer 24 Feuerwehrkräfte mit fünf Fahrzeugen im Einsatz. Während die Kräfte aus Blaustein um 20 Uhr wieder abrücken konnten, sicherte die Einsatzabteilung Wippingen bis 22 Uhr die gesperrte K7385.
Kran einer Privatfirma übernimmt die Bergung
Die Firma Hölldobler übernahm laut Feuerwehrangaben die Bergung des verunglückten Omnibusses. Schon bei der Anfahrt der Feuerwehr habe Kommandant Mayer erfahren, dass die Privatfirma beauftragt wurde, das Fahrzeug zu bergen. „Daraufhin haben wir unseren Feuerwehrkran und die beiden Rettungswagen wieder abbestellt“, kommentiert Mayer. Es gebe privatrechtliche Verträge, und der Feuerwehrkran werde lediglich zur Menschenrettung, nicht aber zur Bergung von Fahrzeugen eingesetzt. Die Polizei Ulm (Tel. 0731/188-3812) nahm die Ermittlungen zum Unfallhergang auf und bittet dabei auch um sachdienliche Hinweise von Zeugen.

Ein Kran richtete den Bus wieder auf.
Ralf Zwiebler