Unfall auf der B10
: Sprinter kommt von der Fahrbahn ab und schanzt über Leitplanke

Der Fahrer des Sprinters ist schon zuvor durch seine rabiate Fahrweise aufgefallen. Er wurde bei dem Unfall leicht verletzt.
Von
Leonie Maschke
Ulm
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Unfall: ARCHIV - 30.06.2018, Sachsen, Dresden: ILLUSTRATION: Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei leuchtet in der Dunkelheit, während auf dem Display der Hinweis «Unfall» zu lesen ist. (zu dpa: «Auto überschlägt sich bei Sinsheim - Mann leicht verletzt») Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.

Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa
  • Unfall auf der B10: Sprinter schanzt über Leitplanke, Fahrer leicht verletzt.
  • 48-jähriger Handwerker fuhr betrunken (über 1,5 Promille), Führerschein entzogen.
  • Fahrzeug kam bei Ulm von der Fahrbahn ab, landete quer auf Gegenfahrbahn.
  • Kein weiterer Verkehr betroffen, Rückstau bis zur B28 bei Neu-Ulm.
  • Sachschaden am Lieferwagen: geschätzt 35.000 Euro, Polizei ermittelt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am frühen Dienstagabend kam es in Ulm zu einem Unfall, bei dem ein Mensch leicht verletzt wurde.

Wie die Polizei berichtet, war ein 48-jähriger Handwerker mit seinem Firmenfahrzeug, einem Mercedes-Sprinter, auf der B10 in Ulm in Richtung Dornstadt unterwegs.

Er sei zuvor schon zwischen dem Blaubeuer Tor und dem Lehrer-Tal-Tunnel durch seine rücksichtslose Fahrweise aufgefallen: Mehreren Wagen sei er dicht aufgefahren und habe gedrängelt.

Sprinter schanzt über Leitplanke

Kurz nach dem Lehrer-Tal-Tunnel kam der 48-Jährige gegen 19.30 Uhr dann mit seinem Lieferwagen nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug fuhr regelrecht auf die Leitplanke auf, hob ab und schlug dann auf der linken Richtungsfahrbahn wieder auf. Glücklicherweise fuhr dort zu diesem Zeitpunkt kein anderes Fahrzeug. Der Sprinter blieb seitlich quer über der Fahrbahn liegen. Ersthelfer befreiten den leicht verletzten Fahrer aus dem Lieferwagen.

Fünf Streifenwagen wegen des Unfalls im Einsatz. Der Rückstau an der Unfallstelle betrug mehrere Kilometer bis in den Bereich der B28 bei Neu-Ulm.

Fahrer war betrunken

Die Polizei führte einen Alkoholtest bei dem 48-Jährigen durch, der einen Wert von deutlich über 1,5 Promille ergab. Seinen Führerschein ist damit weg. Die Beamten ermitteln nun, inwiefern die Alkoholisierung des Handwerkers zur Unfallursache beitrug.
Der Schaden am Lieferwagen wird auf rund 35.000 Euro geschätzt.