Umfrage zur US-Wahl: Ulmer reagieren auf Trumps Sieg: „Ich war erstmal geschockt“

Straßenumfrage in Ulm zum Wahlsieg von Donald Trump in den USA.
Michl-Felix Bierl/ Evan Vucci/dpa- Donald Trump gewinnt die Präsidentschaftswahl 2024 in den USA.
- Reaktionen in Ulm variieren stark, von Schock bis Hoffnung.
- Christina Buhles und Lenya Schölzel sind entsetzt über den Ausgang.
- Vladimir Juschischen und Josef Sesin sehen Chancen für Frieden und Veränderung.
- Klaus Sander und Omar Alissa befürchten negative Auswirkungen auf Wirtschaft und Migration.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am 5. November 2024 haben die Menschen in den USA ein neues Staatsoberhaupt gewählt. Das Rennen zwischen dem Republikaner Donald Trump und der Demokratin Kamala Harris wurde von Experten vorab als denkbar knapp prognostiziert. Am Morgen des 06. Novembers (deutscher Zeit) stand fest: Donald Trump wird der 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Diese Nachricht sorgt weltweit für Schlagzeilen. Wie finden Menschen aus Ulm, Neu-Ulm und der Region den Wahlsieg des 78-Jährigen? Wir waren in der Ulmer Fußgängerzone unterwegs und haben nachgefragt.

Die Ulmerin Christina Buhles hätte Trump nicht gewählt.
Michl-Felix Bierl„Scheiße!“ Das schoss der 71-jährigen Ulmerin Christina Buhles als Erstes durch den Kopf, als sie vom Ergebnis der Präsidentschaftswahl in den USA erfahren hat. Sie sei schon oft in den USA gewesen, um Urlaub zu machen. Nun ist sie sich sicher: „Die sind wirklich so dumm, wie ich dachte.“

Die Ulmerin Yvonne Mack lässt sich den Tag durch den Sieg von Trump nicht verderben.
Michl-Felix Bierl„Um 5.30 Uhr habe ich gleich nach den Ergebnissen geschaut“, sagt die 43-jährige Ulmerin Yvonne Mack. Leider schien da der Sieg Trumps schon sicher. „Es ist ein merkwürdiges Gefühl, nicht zu wissen, was auf uns zukommt.“ Auf ihre Stimmung habe die Wahl dennoch keine Auswirkung.
„Trump ist ein schwieriger Mensch“

Klaus Sander aus Neu-Ulm befürchtet, dass sich das Ergebnis negativ auf die deutsche Wirtschaft auswirken könnte.
Michl-Felix Bierl„Trump ist ein schwieriger Mensch“, sagt der 74-jährige Klaus Sander, der nach Trumps Sieg ein schlechtes Gefühl hat. Der Neu-Ulmer befürchtet, dass sich die Wahl Trumps negativ auf die deutsche Wirtschaft auswirken kann. Für die Ukraine sei es wahrscheinlich auch kein gutes Ergebnis, meint er.

Der Ukrainer Vladimir Juschischen hofft, dass sich durch Trump etwas verändern wird.
Michl-Felix Bierl„Trump kann vielleicht eine Verbesserung bewirken“, sagt der Ukrainer Vladimir Juschischen. Joe Biden habe in den vergangenen Jahren zu wenig bewegt. Der 59-Jährige ist der Meinung, dass sich Europa mehr verbinden muss. „Die Zusammenarbeit muss besser werden.“
Ist der Sieg Trumps eine Chance?

Gernot Jordan aus Geislingen hätte Trump selbst nicht gewählt, sieht darin aber eine Chance.
Michl-Felix Bierl„Ich war erstmal geschockt, als ich von dem Ergebnis gehört habe“, sagt der 59-jährige Geislinger Gernot Jordan. Er selbst hätte Trump niemals gewählt, weil er für ihn ein Lügner sei. Jetzt, wo der große Bruder, die USA, weg sei, müsse Europa enger zusammenstehen. Das sei auch eine Chance.

Josef Sesin aus Ulm hofft, dass Frieden einkehrt.
Michl-Felix BierlDie Wahl Trumps sei gut für den Frieden in der Welt, so Josef Sesin aus Ulm. Bisher habe die Ukraine sehr viel Geld und Waffen bekommen. Damit lasse sich kein Frieden stiften, das gehe nur durch einen Dialog, sagt der 77-Jährige. Der Krieg mache die Länder nur kaputt.

Lenya Schölzel aus Ulm ist vom Wahlsieg Trumps schockiert.
Michl-Felix Bierl„Ja scheiße, nee.“ Das war der erste Gedanke von Lenya Schölzel, als sie von den Ergebnissen erfahren hat. Die 19-jährige Ulmerin hat bis zuletzt gehofft, dass Trump verliert. Sie hätte sich gewünscht, dass sich die Politik in den USA in Bezug auf Frauen und Waffen ändern würde.

Omar Alissa aus Ulm befürchtet, dass es Menschen mit Migrationshintergrund nun schwer haben könnten.
Michl-Felix BierlVor allem als Mensch mit Migrationshintergrund sei Omar Alissa über den Wahlsieg Trumps schockiert gewesen. „Die Ergebnisse könnten sich gefährlich auswirken“, sagt der Ulmer. Bei Trump stehe Diskriminierung auf dem Programm, meint der 25-Jährige.
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