Ulmerin bei Olympia
: Überraschung! Tannheimer ist Startläuferin der Staffel

Die Ulmerin bekommt die Chance, mit Franziska Preuß, Janina Hettich-Walz und Vanessa Voigt auf die Jagd nach der zweiten Medaille für den DSV zu gehen.
Von
Werner Gallbronner
Antholz
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Olympische Winterspiele 2026: 15.02.2026, Italien, Antholz: Olympia, Olympische Winterspiele Mailand Cortina 2026, Biathlon, Frauen, Verfolgung 10 Kilometer in der Anterselva Biathlon Arena, Michela Carrara (l) aus Italien und Julia Tannheimer (2.v.l.) aus Deutschland auf der Strecke. Foto: Hendrik Schmidt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Julia Tannheimer (2.v.l.) startet in der Staffel.

Hendrik Schmidt/dpa
  • Julia Tannheimer läuft am Mittwoch (18. Februar, 14.45 Uhr) in der Olympia-Staffel.
  • Team: Franziska Preuß, Janina Hettich-Walz, Vanessa Voigt – DSV bestätigt in Antholz.
  • Ungewöhnliche Aufstellung: Tannheimer startet, Schlussläuferin ist Voigt.
  • Preuß hadert mit dem letzten Schießen; Voigt schoss zuletzt stabiler.
  • Ziel: zweite DSV-Medaille; 2002 gewann Deutschland letztmals Olympia-Gold.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Gute Nachrichten für die Fans von Julia Tannheimer. Die Biathletin des DAV Ulm wird am Mittwoch, 18. Februar (14.45 Uhr/ARD und Eurosport), bei den Olympischen Spielen in der deutschen Staffel laufen. Das hat der Deutsche Skiverband in Antholz bekanntgegeben. Die Freude bei der 20-Jährigen war groß, hatte sie doch befürchtet keinen weiteren Start zu bekommen. Für den Massenstart ist sie nicht qualifiziert.

Grünes Licht gab es auch von der zweiten Baden-Württembergerin. Janina Hettich-Walz ist soweit wieder von ihren Magenproblemen kuriert, dass auch sie eingesetzt werden kann. Dazu kommen Franziska Preuß und Vanessa Voigt. Die gewählte Aufstellung ist dabei durchaus ungewöhnlich. Denn Julia Tannheimer wird als schnellste Läuferin den Start übernehmen und übergibt dann auf Franziska Preuß, lange Jahre die etatmäßige Schlussläuferin,  als Dritte geht Janina Hettich-Walz auf die Strecke und den Abschluss bildet Vanessa Voigt.

Der Grund liegt auf der Hand: Franziska Preuß bekam nicht nur in Antholz, sondern auch schon zuvor das letzte Schießen nicht in den Griff, wenn es um die Entscheidung ging. Aber genau diese Qualität ist gefragt. Über die Gründe für die Schießprobleme rätselte die Bayerin selbst. „Es wackelt nur noch. Ich bin dann so angespannt und bekomme nicht mehr den Fokus auf das Wesentliche“, sagte sie nach der Verfolgung: „Dann geht einfach nichts mehr.“

Nun setzen die Trainer auf etwas Entspannung für Preuß und lassen Vanessa Voigt diese Aufgabe übernehmen. Die hat ,mit Ausnahme der Verfolgung, bislang hervorragend und auch für ihre Verhältnisse schnell geschossen. Sie hatte sich zuletzt von Instagram verabschiedet, weil ihr die dortigen Kommentare zu sehr an die Nerven gingen und will sich ganz auf die restlichen Rennen konzentrieren.

Vor vier Jahren in Peking hatte Deutschland mit Preuß die Bronzemedaille gewonnen, damals war sie an Position drei gelaufen. Im Weltcup war sie meist als Schlussläuferin gesetzt. 2002 hatte die Auswahl des Deutschen Skiverbandes in Salt Lake City letztmals Olympia-Gold gewonnen.