Ulmer Hauptbahnhof: Aggressive Schwarzfahrer greifen Zugbegleiter und Bundespolizei an

Einsatzkräfte der Bundespolizei waren am Wochenende am Ulmer Hauptbahnhof im Einsatz.
Sven Hoppe/dpa- Zwei aggressive Schwarzfahrer sorgten am Ulmer Hauptbahnhof für Polizeieinsätze am 24. und 26. Oktober.
- Ein 31-Jähriger ohne Ticket griff Reisende und einen Soldaten an, leistete Widerstand bei Festnahme.
- Ein betrunkener 42-Jähriger (2,7 Promille) verhielt sich aggressiv und widersetzte sich der Polizei.
- Beide Männer wurden gefesselt; Ermittlungen wegen Körperverletzung und Widerstand eingeleitet.
- Der 42-Jährige kam in Gewahrsam und später in eine Klinik; Ermittlungen wegen Leistungserschleichung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Wochenende von Freitag, 24. Oktober, auf Sonntag, 26. Oktober, war die Bundespolizei zweimal am Ulmer Hauptbahnhof im Einsatz. In beiden Fällen versuchten männliche Schwarzfahrer, Mitreisende anzugreifen, wie die Polizei berichtet. Des Weiteren leisteten sie Widerstand gegen die Einsatzkräfte der Bundespolizei.
31-Jähriger greift Reisende an und tritt nach Soldat
Ein 31-jähriger Mann soll am Freitag gegen 20.40 Uhr versucht haben, mehrere Reisende eines Regionalexpresses anzugreifen. Zuvor hatte ein Zugbegleiter dem Mann die Mitfahrt verweigert, da er kein gültiges Ticket besessen hatte.
Während der Zugbegleiter die Bundespolizei informierte, versuchte ein Soldat der Bundeswehr die Situation zu beruhigen. Beim Eintreffen der Bundespolizei zeigte
sich der 31-Jährige aufbrausend und aggressiv. Zudem versuchte der Mann mehrfach in Richtung der Zeugen zu gelangen und nach dem 34-jährigen Soldaten zu treten.
Daraufhin fesselten die Einsatzkräfte der Polizei den Mann und brachten ihn zu Boden. Hierbei leistete er Widerstand. Als er zur Dienststelle am Ulmer Hauptbahnhof gebracht wurde, versuchte der Mann, nach den Beamten zu treten.
Ein Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachts der Körperverletzung
und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, wurde eingeleitet.
Betrunkener Mann leistete Widerstand gegen Bundespolizei
Am Sonntagabend verhielt sich ein betrunkener 42-jähriger Mann aggressiv gegenüber Reisenden eines Regionalexpresses von München nach Ulm. Da der Mann zusätzlich keinen Fahrschein hatte, informierte ein Zugbegleiter die Bundespolizei.
Auch gegenüber den Einsatzkräften zeigte sich der Mann aggressiv und unkooperativ. Als der Tatverdächtige zur Dienststelle gebracht wurde, leistete dieser Widerstand gegen die Beamten. Daraufhin fesselten diese den 42-Jährigen und brachten ihn zu Boden. Aufgrund seines Zustandes wurde der mit 2,7 Promille alkoholisierte Mann zunächst in Gewahrsam genommen und später in eine Klinik gebracht.
Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Erschleichens von Leistungen sowie des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gegen den 42-Jährigen.
