Immer, wenn du denkst: „Jetzt geht nix mehr“, kommt der Obi mit ner neuen Idee daher. Dass Hanf nicht nur eine der ältesten, sondern auch eine wahnsinnig vielseitige Nutzpflanze ist, dürfte nicht neu sein. Wer hier lediglich an die berauschende Wirkung denkt, ist aber schief gewickelt. Neben Klamotten und Pflegeprodukten gibt es Mehl, Öl, Süßigkeiten und viele andere Dinge aus Hanf. Viele dieser Produkte werden im Hanflager verkauft und einige davon via Social Media oder anderswo beworben.

Die „neuen“ Seile

Und jetzt? Jetzt gibt es neuerdings Seile. Also eigentlich eines der traditionellsten Hanfprodukte, das aus den Fasern der Stängel hergestellt wird. Wie es angepriesen wird, ist aber mal wieder einzigartig. Nicht etwa als Kletterseil oder nachhaltige Hundeleine. Im Hanflager hat man eine weitere Verwendung entdeckt und vermarktet nun „Bondage-Hanfseile“. Bondage bezeichnet BDSM-Praktiken zur Fesselung oder Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Ebenso wenig wie Hanf nur mit Rausch zu tun hat, geht es beim Bondage ausschließlich um sexuelle Stimulanz. Das Ganze ist nicht nur aufwändig und kompliziert – akkurat durchgeführt kann Bondage durchaus als Kunstform angesehen werden.

100 Prozent authentisch

Immer wieder präsentiert das Hanflager kleine, selbstgemachte Werbevideos auf Instagram. Im einen hantiert Obi mit einem Feuerzeug an einem braunen „Nasch-Hasch-Brocken“ herum. Es ist Schokolade. In einem anderen kredenzt er einen Hanf-Burger mit dem Slogan: „Genussvoll ins Gras beißen.“ Auch das Bondage-Seil hat ein Video spendiert bekommen. Stilvoll in Schwarz-Weiß gehalten, wird Model Sarah ein wenig „verschnürt“. Hängen bleibt letztlich folgendes: Was hier präsentiert wird, ist nicht nur zu 100 Prozent authentisch, sondern auch zu 100 Prozent „Made im Ländle“, 100 Prozent sexy und mehr!
[frizz]