Ulm vor 40 Jahren: Neue Brücken und sommerliche Temperaturen

Ulm vor 40 Jahren: die Eislaufsaison startetet bei sommerlichen Temperaturen.
Archiv- Ulm vor 40 Jahren: Gallusmarkt und verkaufsoffener Sonntag überlasteten Parkplätze.
- Park-and-Ride-Test lief schwach – 60 Autos an der Eislaufanlage, 120 Fahrgäste in Bussen.
- Blaubeurer-Tor-Brücke: Vorarbeiten starteten, Neutor- und Karlstraße änderten ihr Gesicht.
- Eislaufsaison begann bei 20 Grad, Kühlrohre liefen voll, Anlage öffnete termingerecht.
- Donauufer in Neu-Ulm wurde mit Granit befestigt, Uni zählte fast 5000 Studierende.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Gallusmarkt und verkaufsoffener Sonntag an einem Tag brachten 1986 die Parkplatzsituation der Stadt an ihre Belastungsgrenze. Deshalb wurde ein Experiment gestartet: Die Autofahrer sollten am Stadtrand parken und via Park-and-Ride in die Stadt kommen. 2000 Plätze waren unter anderem an der Donauhalle und an der Eislaufanlage in Neu-Ulm dafür ausgewiesen worden. Der Tag war ein voller Erfolg für den Handel, für Park und Ride allerdings weniger. Im Nachgang wurde von 60 Autos geredet, die an der Eislaufanlage standen, 120 Leute habe man mit Bussen in die Stadt gefahren.
Brücken werden gebaut
Der Neubau der Blaubeurer-Tor-Brücke hat begonnen und zwar für die Vorarbeiten zur Baustelleneinrichtung. Während des Brückenbaus sollte sich auch das Gesicht der Neutor- und Karlstraße ändern. Das an der Straßenkreuzung angesiedelte Autohaus wurde damals zum Großteil abgerissen.
Eislaufen bei 20 Grad
Auch vor 40 Jahren war es warm Anfang Oktober – zum Start in die Eislaufsaison gab es 20 Grad – so warm wie oft im Sommer nicht. Die Kühlrohre, die das Eis machten, mussten voll aufgedreht werden, damit das Wasser überhaupt gefrieren konnte. Die Stadt wollte aber vor allem Dauerkartenbesitzern den Spaß nicht verwässern und die Eislaufanlage termingerecht öffnen.
Donauufer
Am Neu-Ulmer Donauufer wurde oberhalb der Eisenbahnbrücke mit mehreren Hundert Tonnen Granitsteinen ein vom Hochwasser ausgehöhltes Stück Böschung befestigt. Dadurch wurde die Uferlinie nicht einfach nur nachversteinert, sondern aufgelockert. Diese umweltfreundliche Variante hatte sich das Wasserwirtschaftsamt in Krumbach überlegt. So profitierten auch die Donaufische von der Befestigung. Die künstliche Landzunge wurde danach bepflanzt.
Uni in Ulm
Die Uni hat nun fast 5000 Studenten – so titelte unsere Tageszeitung vor 40 Jahren. Zum Wintersemester hatte sich die Gesamtzahl der Studierenden um 300 erhöht. Der Rektor ermutigte die neuen Uni-Studierenden, das geisteswissenschaftliche Lehrangebot zu nutzen, das im Jahr zuvor eingeführt worden war. Heute sind es übrigens doppelt so viele Studenten – über 10.000 sind in den Studiengängen eingeschrieben.
