Ulm Hauptbahnhof
: Störung behoben – Verspätungen und Ausfälle am Morgen

Eine Signalstörung in Nersingen sorgte für Ausfälle im Fern- und Regionalverkehr ab Ulm. Welche Strecken betroffen waren.
Von
Daniel Wydra
Ulm
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Vor dem Ulmer Hauptbahnhof stauen sich die Züge aus Richtung München kommend. Doch was ist der Grund für die massiven Bahnprobleme am Morgen des 8. Februars 2023?

Lars Schwerdtfeger, Pixabay

Der Ulmer Hauptbahnhof war nach Informationen der SÜDWEST PRESSE am Mittwochmorgen (8.2.) von einer Signalstörung in Nersingen betroffen. Ein Blick in die Verbindungsauskunft bestätigte das. Demnach hatten Fernzüge zum Teil eine Verspätung von mehr als einer Stunde oder wurden umgeleitet und hielten gar nicht am Ulmer Hauptbahnhof.

ICE, IC, RE von Ulm nach München und Stuttgart von Signalstörung betroffen

In der Verbindungsauskunft stand am frühen Morgen, dass die Strecke von München über Ulm nach Stuttgart von der Signalstörung betroffen war. Alle anderen Strecken von Ulm Richtung Aalen, Allgäu, Schwarzwald und Bodensee waren nicht betroffen, zumindest zeigte die App „DB Navigator“ keine Störungen an.

Eine Reporterin, die in Leipheim in einen Zug gestiegen ist, berichtete, dass dieser minutenlang im Bahnhof stehenblieb, bevor er gegen 7:40 mit einer Verspätung von mehr als einer Stunde startete. Doch nur wenige Minuten später musste er schon wieder auf freier Strecke anhalten. Ein anderer Regionalzug Richtung Ulm ist sogar ausgefallen.

Ein Regionalzug von Leipheim nach Ulm hatte am 8.2.23 mehr als eine Stunde Verspätung.

Bianca Frieß

Das sagt die Deutsche Bahn zu der Signalstörung

Eine Pressesprecherin der Deutschen Bahn bestätigte die Informationen der Redaktion. Darüber hinaus teilte sie mit, dass die Störung gegen 6.10 Uhr auftrat. Eine Ursache dafür sei noch nicht bekannt. Um 8:30 Uhr konnte die Signalstörung behoben werden. Bis dahin mussten einige Fernzüge von Augsburg Richtung Stuttgart über Donauwörth und Aalen umgeleitet werden, hielten also weder in Günzburg noch in Ulm. Die umgeleiteten Züge verspäteten sich laut DB Navigator um etwa 40 Minuten. Gegen Mittag hatte sich der Fahrplan stabilisiert, es gab keine großen Verzögerungen wegen der Störung mehr.