Ulm als chillige Reisestadt: „Geben Baustellen Bonus-Punkte?“ – So reagiert das Netz auf das Ranking

Ulm belegt Platz fünf bei den chilligsten Reisestädten: So reagieren die Ulmerinnen und Ulmer.
Kerstin Auernhammer/Collage: libo- Ulm belegt Platz 5 im Ranking der entspanntesten Reisestädte in Europa (Quelle: „Fit Reisen“).
- Kriterien: Luftqualität, Grünflächen, Sonnenstunden, Lichtverschmutzung, Bevölkerungsdichte.
- Ulmer*innen stolz auf Ranking, scherzen aber über Baustellen und Herbstnebel.
- Baustellen polarisieren: Kritik, aber auch Lob für Weiterentwicklung der Stadt.
- Fazit vieler: Ulm bleibt eine schöne und lebenswerte Stadt – „Ulm isch subber.“
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wie chillig ist Ulm eigentlich? Zumindest als Reiseziel soll die Stadt einem Ranking von „Fit Reisen“ zufolge besonders entspannt sein. Ulm landet auf Platz fünf – europaweit! Ein besonderes Augenmerk lag bei der Bewertung darauf, „wie ein Ort auf unsere Sinne wirkt“. Untersucht wurden daher Faktoren wie Luftqualität, Grünflächen, Klima (anhand der Sonnenstunden), Lichtverschmutzung und Bevölkerungsdichte. Aber was sagen die Ulmerinnen und Ulmer zur Bewertung? Wie chillig finden die Menschen, die hier wohnen, ihre Stadt?
Wie sich aus den Social-Media-Kommentaren herauslesen lässt: Die meisten Ulmerinnen und Ulmer lieben ihre Stadt und sind stolz auf das Ranking. Es gibt aber auch einige Kommentare mit Augenzwinkern. Besonders, wenn es um die Baustellen geht. „Geben Baustellen bei dem Bewertungssystem Bonus-Punkte?“, witzelt ein Nutzer.
Alles chillig – bis auf die Baustellen?
Eine Followerin merkt an, man habe im Ranking eben die vielen Baustellen unerwähnt gelassen – „oder den Nebel im Herbst“. Eine andere Followerin kann den Baustellen wiederum etwas Positives abgewinnen: „Finde unsere Stadt wunderschön. Klar nerven die Baustellen, gleichzeitig zeigt das doch aber, dass unsere Stadt sich weiterentwickelt und nicht auf dem Stand von 19xy bleibt. Die Unterführung zum Bahnhof und das neue Parkhaus am Bahnhof sind super schön.“
„Ulm isch subber“
Ob Städte überhaupt mit „Ruhe und Erholung“ in Verbindung gebracht werden sollten, stellt ein User das Ranking grundsätzlich infrage. Und auch die Kriterien sind für andere nicht wirklich nachvollziehbar. „Super, dass wir aufgrund der ‚autofreundlichen Altstadt‘ vorne mit dabei sind“, schreibt eine Nutzerin ironisch.
Reisende nehmen eine Stadt sicherlich anders wahr als ihre Bewohner. Aber bei einem Getränk in einem chilligen Liegestuhl an der Donau hat wohl niemand etwas zu meckern. Ein Instagram-Nutzer fasst es kurz und knapp auf Schwäbisch zusammen: „Ulm isch fei subber ond ootz kähl.“

