Tsuchinshan-Atlas
: Haben Sie den Kometen gesehen? Schicken Sie Bilder an die Redaktion

Seit längerer Zeit gibt es einen kosmischen Besucher im All. Noch bis Ende Oktober kann der Komet am westlichen Abendhimmel mit bloßem Auge gesehen werden.
Von
Helen Bruch
Ulm
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Bis Ende Oktober kann im süddeutschen Raum der Komet gesehen werden.

Noch bis Ende Oktober kann im süddeutschen Raum der Komet Tsuchinshan-Atlas gesehen werden. Hier wurde er in der Nacht über Erbach erblickt.

Stefanie Müller
  • Komet Tsuchinshan-Atlas bis Ende Oktober am westlichen Abendhimmel sichtbar.
  • Am 27. September Sonne passiert, 12. Oktober der Erde auf 70 Mio. km nahe.
  • Besonders gute Sicht im süddeutschen Raum; Bild-Einsendungen erwünscht.
  • Am 25. Oktober Komet und Supermond gleichzeitig sichtbar.
  • Supermond erscheint groß, da er der Erde besonders nah ist.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es ist ein Phänomen, das wohl immer in Erinnerung bleibt: einen vorbeifliegenden Kometen mit dem bloßen Auge sehen. Himmelsbeobachter und Astronomiefreunde können sich aktuell auf genau dieses Spektakel einstellen und mit etwas Glück und gutem Wetter Zeuge dieses Phänomens werden.

Seit längerer Zeit schon bewegte sich der Komet Tsuchinshan-Atlas, auch bekannt als C/2023 A3, Richtung Sonne. Wie der WDR berichtet, wurde er das erste Mal im Januar 2023 von Astronomen durch ein großes Teleskop gesichtet. Jetzt hat er am 27. September die Sonne passiert, am 12. Oktober soll er der Erde bis auf 70 Millionen Kilometer nahe gekommen sein. Und da kommen Sie mit ins Spiel: Haben Sie ihn am Abendhimmel vorbeiziehen sehen? Lassen Sie es uns wissen und schicken Sie ein Bild an online-redaktion@swp.de.

Komet kann noch bis Ende Oktober gesehen werden

Wer die Chance bisher verpasst hat, kann bis Ende Oktober sein Glück probieren. Noch bis zum 25. Oktober soll er seine Runden am Himmel ziehen. Laut der Nachrichtenagentur dpa bekommt man den kosmischen Besucher im süddeutschen Raum sogar am ehesten zu sehen.

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Trotz schlechter Wetterbedingungen konnte der Komet auch gestern Abend in der Nähe von Ulm entdeckt werden.

Ines Schneider und Ulrich Löring

Auf den kommenden Donnerstag (17. Oktober) können sich Hobbyastronomen besonders freuen. Neben dem Kometen, der am Westhimmel seine Bahnen zieht, geht am frühen Abend im Südosten ein besonders großer Vollmond – auch Supermond genannt – auf. Was an dem Mond so „super“ ist, erklärt Uwe Pilz von der Vereinigung der Sternenfreunde wie folgt: „Da der Mond die Erde auf einer elliptischen Bahn umläuft, ist er der Erde mal näher und mal weiter entfernt. In den Phasen, wo er der Erde besonders nahe kommt, wirkt er am Horizont besonders groß.“

Im Vergleich: Kommt er der Erde nahe, ist der Erdtrabant etwa 357.174 Kilometer entfernt. Ist er weit weg, sind es 406.000 Kilometer. Wer also auch Zeuge dieses Schauspiels wird, für den gilt das gleiche wie oben: nur her mit den Bildern.