Trauer in Ulm/Neu-Ulm: Polizei-Kollegen verstummen für getöteten Simon B.

Die Anteilnahme am Tod von Polizist Simon B. ist nicht nur im Saarland groß. An der Schweigeminute haben sich auch Kolleginnen und Kollegen aus Ulm und Neu-Ulm beteiligt.
Harald Tittel/dpa- 170 Polizisten gedenken schweigend Simon B., der im Einsatz erschossen wurde.
- Aktionen fanden in Ulm und Neu-Ulm statt, u. a. mit 70 Teilnehmern im Neuen Bau.
- 100 Polizisten versammelten sich vor der Polizeiinspektion Neu-Ulm.
- Polizisten auf Streife hielten um 9 Uhr an, um innezuhalten.
- Ziel: Solidarität und Zusammenhalt nach innen und außen zeigen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Morgens um 9 Uhr haben am Mittwoch Polizistinnen und Polizisten eine Minute lang schweigend ihres getöteten Kollegen Simon B. aus Völklingen gedacht. Der Saarländer war vor wenigen Tagen bei einem Einsatz wegen eines Tankstellenraubs von einem 18-Jährigen erschossen worden.
Schweigeminute in Ulm und Neu-Ulm
Nach einer kurzen Ansprache von Aşkin Bingöl, Polizeivizepräsident beim Polizeipräsidium Ulm, zeigten rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Innenhof der Dienststelle im Neuen Bau ihre Solidarität und Mitgefühl. Kolleginnen und Kollegen, die auf Streife unterwegs waren, hatten die Genehmigung, um 9 Uhr rechts ran zu fahren und innezuhalten.
Auf der bayerischen Seite in Neu-Ulm kamen vor der Polizeiinspektion Neu-Ulm in der Reuttier Straße rund 100 Polizisten zusammen – von der Kripo bis zur Verkehrspolizei allesamt ansässig am Standort Neu-Ulm. „Es ist ein Bedürfnis, den Zusammenhalt nach innen und nach außen zu demonstrieren“, kommentierte Thomas Merk, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Neu-Ulm, die bundesweit angesetzte Aktion.

