Traditionsreiches Fußballspiel: Presse-Team besiegt nach langer Durststrecke die Ulmer Justiz

Jubelnde Presse-Kicker in nagelneuen blauen Trikots: Nach langer Durststrecke konnten die Ulmer Medienleute mal wieder einen Sieg gegen die Justiz-Fußballer verbuchen.
Volkmar Könneke„Weiter, immer weiter“, rief einst Oliver Kahn. Auch das Ulmer Presse-Team besann sich im Spiel gegen die Ulmer Justiz am Sonntag auf seine titanenhaften Comeback-Qualitäten: Nach fünf Niederlagen in Folge konnten die Presseleute erstmals seit 2018 wieder den traditionsreichen Kick für sich entscheiden und den von SÜDWEST-PRESSE-Chefredakteur Ulrich Becker gestifteten SWP-Pokal zurück ins Pressehaus holen. Mit einem 3:2 (2:0)-Erfolg auf dem Sportgelände des VfL Ulm gewannen sie die 23. Ausgabe des Ulmer „Clásico“ knapp, aber nicht unverdient.
Die Juristen um Oberstaatsanwalt Michael Bischofberger müssen indes hart mit sich ins Gericht und gehen und eigentlich eine schonungslose Analyse durchführen. Über weite Strecken verhedderten sie sich so oft in der Presse-Defensive um Volontär und Abwehrchef Max Wanner wie sonst nur im Paragraphendschungel – und waren dabei auch noch selbst anfällig bei Kontern. Erst nach dem zwischenzeitlichen 3:0 für die Presse begann die juristische Aufholjagd, doch ihr Aufbäumen kam zu spät und blieb daher ohne Happy End – auch weil Schiedsrichter Özgür Tan die Handspielregel am Tag des EM-Finals eher „spanisch“ nach neuester UEFA-Lesart auslegte und sich von den lauten Rufen nach einem Elfmeter zurecht nicht beirren ließ (Einspruch abgelehnt, sozusagen). So rettete sich die Presse mit letzter Kraft, etwas Glück und ein klein wenig Zeitspiel gerade noch so ins Ziel und zum viel umjubelten Sieg. Alle Tore fürs Presse-Team erzielte Nico Wirth, bei den Paragraphen-Kickern trafen Cosmin Nichifor und Niklas Franz. In der Gesamtabrechnung der Spiele seit der Premiere im Jahr 2002 steht es damit 14:9.





