Traditionsreiches Fußballspiel
: Presse-Team besiegt nach langer Durststrecke die Ulmer Justiz

Eiskalte Konter und eine Abwehrschlacht zum Schluss: Nach fünf Niederlagen in Folge hat das Presse-Team mal wieder einen Sieg gegen die Ulmer Justiz-Fußballer geholt.
Von
Roland Müller
Ulm
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Fußballspiel Presse gegen Justiz - VfL Ulm in Böfingen

Jubelnde Presse-Kicker in nagelneuen blauen Trikots: Nach langer Durststrecke konnten die Ulmer Medienleute mal wieder einen Sieg gegen die Justiz-Fußballer verbuchen.

Volkmar Könneke

„Weiter, immer weiter“, rief einst Oliver Kahn. Auch das Ulmer Presse-Team besann sich im Spiel gegen die Ulmer Justiz am Sonntag auf seine titanenhaften Comeback-Qualitäten:  Nach fünf Niederlagen in Folge konnten die Presseleute erstmals seit 2018 wieder den traditionsreichen Kick für sich entscheiden und den von SÜDWEST-PRESSE-Chefredakteur Ulrich Becker gestifteten SWP-Pokal zurück ins Pressehaus holen. Mit einem 3:2 (2:0)-Erfolg auf dem Sportgelände des VfL Ulm gewannen sie die 23. Ausgabe des Ulmer „Clásico“ knapp, aber nicht unverdient.

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    Kampf um jeden Ball: Beim Spiel „Presse gegen Justiz“ geht es um die Ehre - und um eine Tradition, die mittlerweile schon 22 Jahre andauert.

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    Alarm im Strafraum: Diese Konterchance für Presse-Stürmer Nico Wirth konnten die Juristen noch verteidigen.

    Volkmar Könneke
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    Vielbeinige Abwehr: An der Presse-Defensive um Volontär Max Wanner (links) bissen sich die Juristen ein ums andere Mal die Zähne aus.

    Volkmar Könneke
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    Hart, aber fair: Der Schlagabtausch auf dem Gelände des VfL Ulm in Böfingen war sportlich hochwertig, ohne verbissen zu sein.

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    Jubelnde Presse-Kicker in nagelneuen blauen Trikots: Nach langer Durststrecke konnten die Ulmer Medienleute mal wieder einen Sieg gegen die Justiz-Fußballer verbuchen.

    Volkmar Könneke
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Die Juristen um Oberstaatsanwalt Michael Bischofberger müssen indes hart mit sich ins Gericht und gehen und eigentlich eine schonungslose Analyse durchführen. Über weite Strecken verhedderten sie sich so oft in der Presse-Defensive um Volontär und Abwehrchef Max Wanner wie sonst nur im Paragraphendschungel – und waren dabei auch noch selbst anfällig bei Kontern. Erst nach dem zwischenzeitlichen 3:0 für die Presse begann die juristische Aufholjagd, doch ihr Aufbäumen kam zu spät und blieb daher ohne Happy End – auch weil Schiedsrichter Özgür Tan die Handspielregel am Tag des EM-Finals eher „spanisch“ nach neuester UEFA-Lesart auslegte und sich von den lauten Rufen nach einem Elfmeter zurecht nicht beirren ließ (Einspruch abgelehnt, sozusagen). So rettete sich die Presse mit letzter Kraft, etwas Glück und ein klein wenig Zeitspiel gerade noch so ins Ziel und zum viel umjubelten Sieg. Alle Tore fürs Presse-Team erzielte Nico Wirth, bei den Paragraphen-Kickern trafen Cosmin Nichifor und Niklas Franz. In der Gesamtabrechnung der Spiele seit der Premiere im Jahr 2002 steht es damit 14:9.