Unter den Top 10
: Ulm ist laut Reiseplattform ein europäischer Top-Geheimtipp

Die Reiseplattform „European Best Destinations“ kürt verborgene touristische Schätze. Ulm ist unter den ersten Zehn.
Von
Magdi Aboul-Kheir
Ulm
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Ulm ist als europäischer Reise-Geheimtipp ausgewählt worden. Auf den ersten drei Rängen: Villajoyosa (links oben), Ares del Maestrat (rechts oben) und Primosten.

Ulm ist als europäischer Reise-Geheimtipp ausgewählt worden. Auf den ersten drei Rängen: Villajoyosa (links oben), Ares del Maestre (rechts oben) und Primosten.

Communitat Valenciana, kroati.de, UNT
  • Ulm ist als verstecktes Juwel in Europa ausgezeichnet worden.
  • Die Top 3 sind Villajoyosa, Ares del Maestre und Primosten.
  • Ulm beeindruckt durch die Verbindung von Moderne und Tradition.
  • Sehenswürdigkeiten: Rathaus mit farbenfroher Fassade, Nikolauskapelle.
  • Ulms Weihnachtsmarkt fehlt auf der Liste der schönsten in Deutschland.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die schnuckeligen Holzhäuser im slowakischen Cicmany, das schwebende Dorf auf dem ungarischen Bokodi-See und das malerische Fleckchen Bour auf den Färöer Inseln: Diese pittoresken Orte gehören zu den schönsten unbekannten Reisezielen in Europa – laut „European Best Destinations“. Das ist die meistbesuchte Reise-Plattform in Europa, und sie hat eine Liste solcher „hidden gems“, also verborgener Schätze, veröffentlicht. Auf der steht auch Ulm.

Fernab des Massentourismus und ausgetretener Pfade werden also besondere Reiseziele vorgestellt. Angeführt wird die Liste von Villajoyosa (oder La Vila Joiosa): eine Küstenstadt an der spanischen Costa Blanca mit kunterbunten Häuschen, die von Fischern in den gleichen Farben wie deren Boote angestrichen wurden.

Spanien weit vorn

Die Nummer zwei der Liste ist ebenfalls in Spanien zu finden: das Dorf Ares del Maestre, malerisch auf den Ausläufern einer Gebirgskette nahe der Costa del Azahar gelegen. Den dritten Platz hat die kroatische Kleinstadt Primosten in Dalmatien mit ihren wunderbaren Stränden inne.

Es folgen Orte in Ungarn (Bokodi), Finnland (Naantali), auf den Färöern (Bour) und in Dänemark (Blavand) – und dann Ulm. Vervollständigt wird die Top Ten von Aljezur an der Algarve (Portugal) und Dartlo in den Bergen Georgien.

Doch warum wurde Ulm ausgewählt? An der Grenze zu Bayern gelegen, sei die Stadt „eines der besten Reiseziele in Europa abseits der üblichen Touristenpfade“, heißt es. In Ulm gelinge „die perfekte Verbindung von Moderne und Tradition“.

Ulmer Altstadt „von seltener Schönheit“

Die Altstadt sei „mit ihren historischen Denkmälern und ihrer Architektur von seltener Schönheit beeindruckend“. Interessanterweise wird nicht das Münster in der Laudatio genannt (man wird es ja auch kaum übersehen), hingegen sollten Besucher nicht versäumen, das Rathaus mit seiner farbenfrohen Fassade oder die aus dem 13. Jahrhundert stammende Nikolauskapelle zu besichtigen.

Wer moderne Architektur bevorzuge, komme ebenso auf seine Kosten. Kulinarisch sollte man „das Fischerviertel und Handwerkerviertel mit seinen zahlreichen Bars und Restaurants“ besuchen. Man könnte auch die Donau überqueren und „die bayerische kleine Schwester von Ulm“ entdecken.

Als „hidden gem“ wird in Deutschland übrigens zudem Wuppertal vorgestellt. Auf weiteren Listen folgen noch Quedlinburg, Cochem und Freudenberg – sowie Rothenburg ob der Tauber, was angesichts der Millionen Touristen dort nur schwerlich als Geheimtipp durchgeht.

Die Seite „European Best Destinations“ bietet weiterhin Aufstellung der schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland; auf der fehlt Ulm allerdings! Stattdessen bilden Essen, Trier, Erfurt, Leipzig, Braunschweig, Aachen, Baden-Baden, Berlin, Köln und Dresden die Top Ten. Aber nicht nur, dass Ulm fehlt – auch der berühmte Nürnberger Christkindlesmarkt findet sich erst auf Rang zwölf.