Tödlicher Unfall auf B30
: Auto kracht frontal in 40-Tonner - 28-Jähriger stirbt

Auf der B30 bei Unteressendorf ist ein junger Mann getötet worden. Er war mit seinem Wagen auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal in einen schweren Lkw gekracht.
Von
Sven Kaufmann
Unteressendorf
Jetzt in der App anhören
ARCHIV - 05.12.2023, Berlin: Ein Krankenwagen fährt über eine Straße. (zu dpa: «75 Jahre alte Fußgängerin bei Autounfall schwer verletzt») Foto: Sebastian Gollnow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

ARCHIV - 05.12.2023, Berlin: Ein Krankenwagen fährt über eine Straße. (zu dpa: «75 Jahre alte Fußgängerin bei Autounfall schwer verletzt») Foto: Sebastian Gollnow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Sebastian Gollnow

In der Nacht zu Samstag, 20. April, hat sich ein schrecklicher Unfall ereignet, bei dem ein junger Mann ums Leben kam. Wie die Polizei berichtet, war der 28-Jährige nachts gegen 03.20 Uhr mit seinem Opel auf der B30 in Richtung Biberach unterwegs gewesen. Auf der Höhe von Unteressendorf kam er in einer Rechtskurve mit seinem Wagen ins Schleudern und geriet auf die Gegenfahrbahn. In diesem Augenblick kam ihm ein 40-Tonnen-Sattelzug entgegen, der in Richtung Ravensburg fuhr.

Fahrer nach Frontalzusammenstoß auf B30 in Auto eingeklemmt

Der 45-Jährige Fahrer des Sattelzuges versuchte noch dem Pkw auszuweichen, doch er konnte eine Frontalkollision nicht mehr verhindern. Die Wucht des Aufpralls war so heftig, dass der junge Fahrer des Opels in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Die Feuerwehr musste den Schwerverletzten aus dem Wrack befreien. Der Rettungsdienst konnte ihm nicht mehr helfen, er erlag noch an der Unfallstelle seinen schwersten Verletzungen. Der Fahrer des Lastwagens blieb unverletzt. Sein Sattelzug kam durch den Unfall von der Fahrbahn ab und blieb mehrere Meter neben der B30 in einem Acker stecken.

Polizei zur Unfallursache: Fahrer war zu schnell unterwegs gewesen

Als Ursache für den tödlichen Unfall vermutet die Polizei ein deutlich zu hohes Tempo in der Rechtskurve. Die Staatsanwaltschaft hat einen Gutachter beauftragt, der die genaue Unfallursache analysieren soll. Es entstand ein Sachschaden von rund 40.000 Euro. Die B30 war für die Zeit der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt.