SWP Ulm in eigener Sache: Fotograf Volkmar Könneke geht

Volkmar Könneke mal selbst vor der Kamera.
SWP- Fotograf Volkmar Könneke prägte 33 Jahre die Optik der SÜDWEST PRESSE Ulm.
- Bekannt als „Gesicht der SWP“: häufig unterwegs mit umfangreicher Ausrüstung.
- Einsatz bis ins Detail: klettert, legt sich in den Dreck, arbeitet auch nachts.
- Wiederholte Versuche für das perfekte Bild, trotz engem Zeitplan.
- Beginnt nun die passive Phase seiner Altersteilzeit; Redaktion und Leser vermissen ihn.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seine Fotos stehen mehr für die SÜDWEST PRESSE Ulm als so mancher Artikel, ihn kennt und schätzt wohl die ganze Stadt und das halbe Umland. Wo immer Volkmar Könneke auftaucht, schwer beladen mit Kameras, Objektiven, Stativ und Blitzgerät, ist er das Gesicht der SWP. Und zaubert ein Lächeln ins Gesicht der Menschen, die er ablichtet, durch seine unerreicht gewinnende Art, auf Menschen zuzugehen.
Für seine Fotos gibt er alles. Volkmar Könneke arbeitet mit vollem (Körper-)Einsatz, wenn es sein muss, auch nachts. Für die richtige Perspektive klettert er waghalsig, wirft sich der ganzen Länge nach in den Dreck, sprintet, bis der Schweiß das Hemd an den Körper klebt, wartet geduldig auf das passende Licht oder den richtigen Augenblick. Wenn er mit einem Foto nicht zufrieden ist, probiert er es – sofern es der oft strenge, hektische Zeitplan in einem tagesaktuellen Medium erlaubt - am nächsten oder übernächsten Tag nochmal.
Seine schreibenden Kolleginnen und Kollegen können sich immer auf Volkmar Könneke verlassen. Auch wenn sie ihn bei einem Termin mal nicht erspäht haben – und ihn zu übersehen ist angesichts seiner Größe nahezu unmöglich - , er es vermeintlich nicht rechtzeitig geschafft hatte oder er abgehetzt gerade noch so eintraf: keine Sorge. Das Ergebnis war in jedem Fall großartig. Volkmar Könnekes Fotos schmücken jeden Artikel, jede Zeitungsseite, ob im Lokal- oder Regionalteil, im Sport oder in der Kultur. Oder besser: Sie sind der Hingucker, der oft erst auf Artikel aufmerksam macht. Ihm gelingt es, aus Allerweltsterminen optisch etwas Besonderes zu machen, mit journalistischem Gespür Situationen und Details festzuhalten, kuriose, anrührende, lustige Augenblicke einzufangen und Fotokunst zu liefern, die viel zu schade ist, um am nächsten Tag schon im Altpapier zu landen oder in den unendlichen Weiten des Internets zu verschwinden.
33 Jahre lang hat Volkmar Könneke für die Südwest Presse fotografiert. Jetzt beginnt die passive Phase seiner Altersteilzeit. Wir werden ihn und seine Fotos vermissen. Und die Leserinnen und Leser wohl ebenso.



















