Vor vier Monaten waren wir zum ersten Mal Blutspenden und versuchen, dies nun alle vier Monate einmal zu tun. Nun waren wir zum zweiten Mal. Vor Ort angekommen, muss man einige Angaben zur Person machen. Dieses Prozedere verkürzt sich, wenn man schon einen Blutspendeausweis hat – den erhält nach dem ersten Mal. Nach dem Bürokratieteil bekommt man einen kleinen Stich in den Finger, um den Hämoglobinwert zu messen. Das ist wichtig,­ da das Hämoglobin den Sauerstoff aus der Lunge an die Blutkörperchen bindet. Ist dieser Wert zu niedrig, hat man zu wenig Sauerstof im Blut und darf kein Blut spenden. Danach sticht einer der Mitarbeiter im Butspendezentrum eine Kanüle in eine der beiden Armvenen gestochen und fängt an Blut zu entnehmen. Der Pieks tut nur ein bisschen weh – außer du heißt Felix und es sind Schmerzen wie nach einem Bruch. Nach etwa 5 bis 10 Minuten ist auch schon ein halber Liter Blut aus deinem Körper und du wirst mit Getränken, Snacks und 5 Euro Aufwands­entschädigung entlassen.

Warum sollte man Blut spenden?

Blut ist unersetzbar. Das heißt, dass es nicht möglich ist, es synthetisch herzustellen. Das gespendete Blut kann bis zu drei Leben retten, denn es werden immer nur Bestanteile benötigt: Blutkörperchen, Plasma und Blättchen.

Was habe ich davon?

Bei jeder Spende ist eine ärztliche Untersuchung mit einbegriffen (Messung des Blutdrucks, Pulsmessung, Blutbildkontrolle). Außerdem wird das Blut auf Hepatitis B und C, HIV und Syphilis getestet. Und da der Körper das Blut neu bilden muss, braucht er Energie. Also: Alle, die eine gute Sommerfigur wollen, ab zum Blutspenden!
[Frizz]

Du möchtest auch Blut spenden?

Wo: Institut für klinische Transfusionsmedizin und Immungenetik in der Helmholtzstraße am Oberen Eselsberg.
Wie: Termin vereinbaren über
www.blutspende.de
Kostenlose Hotline: 0800 11 949 11