Pen and Paper ist eine Art Rollenspiel (nein, wir verkleiden uns nicht!), in dem wir als Spieler die Rolle eines fiktiven Charakters einnehmen und zusammen ein Abenteuer erleben. Hierzu trifft man sich mit Freunden, setzt sich an einen Tisch und jeder erstellt auf einem vorgegebenen Papier einen Charakter, dem je nach Regelwerk keine Grenzen gesetzt sind und die „Quest“ – also die Suche – kann beginnen. Einer aus unserer Spielgruppe ist der Dungeonmaster. Er leitet das Spiel und führt uns Spieler durch eine fiktive Welt, die mithilfe von kleinen Kulissen und Figuren oder nur in der Fantasie der Spieler simuliert wird. Er ist sozusagen eine Art allwissender Erzähler des Abenteuers. Wir als Spieler können uns in dieser Welt frei bewegen, mit den Bewohnern sprechen und in Abenteuern unser Kampfgeschick und unsere Intelligenz auf die Probe stellen. Als Hilfsmittel werden verschiedene Würfelarten genutzt.
Ein Beispiel: Wir gehen als Gruppe durch einen Wald und geraten in einen Hinterhalt von Banditen. Diese werden vom Dungeonmaster gespielt. Man kann nun mit den Banditen reden, sie bestechen oder mit ihnen kämpfen. Im Kampf ergibt sich durch Würfeln, ob man gewinnt oder nicht. Übrigens: Ist der Charakter tot, ist das endgültig.
Das gesamte Spielgeschehen unterliegt einer Menge von Regeln, die in Büchern festgelegt sind. Während des Lockdowns konnten wir uns leider nicht persönlich zum Spielen treffen und mussten somit auf eine Onlineversion ausweichen, was aber auch überraschend gut funktioniert hat. Es macht sehr viel Spaß, gemeinsam Abenteuer zu erleben und unseren Dungeonmaster durch unsere Spielweise zur Weißglut zu treiben.
[Frizz]