Streit mit Todesfolge in Ulm: Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Trauerbekundungen in der Wielandstraße.
Matthias Kessler- Ulm: Nach Streit in der Wielandstraße starb ein 59-Jähriger an schweren Verletzungen.
- Polizei nahm einen 27-jährigen Gambier im Kreis Neu-Ulm fest – mutmaßlicher Täter.
- Der Mann soll der Bereitschaftsrichterin wegen Körperverletzung mit Todesfolge vorgeführt werden.
- Ermittlungen zu den Hintergründen laufen. Trauerbekundungen gab es am Tatort.
- Opfer betrieb mit seinem Bruder einen Laden für asiatische und afrikanische Lebensmittel.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Dienstag wurde bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern in der Wielandstraße ein 59-jähriger Mann getötet. Die Polizei fahndete seither mit Hochdruck nach dem mutmaßlichen Täter.
Am späten Freitagabend vermeldeten das Polizeipräsidium Ulm und die Staatsanwaltschaft Ulm in einer gemeinsamen Presseerklärung, dass ein 27 Jahre alter Mann mit gambischer Staatsangehörigkeit im Kreis Neu-Ulm in Gewahrsam genommen wurde. Das Amtsgericht Ulm hatte einen Haftbefehl erwirkt und der 27-Jährige ließ sich widerstandslos festnehmen.
Der Beschuldigte soll am Samstag der zuständigen Bereitschaftsrichterin des Amtsgerichts Ulm wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge vorgeführt werden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern derzeit noch an.
Opfer stirbt an schweren Verletzungen
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei, geriet das 59-jährige Opfer, das gemeinsam mit seinem Bruder Geschäftsführer eines Lebensmittelladens für asiatische und afrikanische Lebensmittel in der Schwambergerstraße ist, am Dienstag mit dem Tatverdächtigen aneinander. Dieser soll ihn dann so heftig geschlagen haben, dass er stürzte und dabei schwerste Verletzungen erlitt. Er starb in der Nacht zum Mittwoch in einer Klinik.
