Streit in Senden
: Messer, Schreckschusswaffe und das Ganze unter Drogen

Wegen einer Auseinandersetzung in einem Auto ist die Polizei am Dienstag gerufen worden: Als die Beamten eintrafen, warfen die Insassen einiges aus dem Auto.
Von
Helga Mäckle
Senden
Jetzt in der App anhören
Polizei Bayern (Symbolbild)

Die Polizei in Senden ist am Dienstagmorgen zu seinem Streit in einem Auto gerufen worden.

Karl-Josef Hildenbrand/dpa
  • Streit in Senden: Polizei rückt am 26.8.2025 zu Auseinandersetzung in geparktes Auto aus.
  • Einhandmesser und Schreckschusswaffe werden vor Polizeikontakt aus dem Auto geworfen.
  • Verdacht auf Drogenkonsum: Kokain im Auto gefunden, Blutprobe beim Fahrer angeordnet.
  • Verfahren wegen Drogenbesitz und Mitführen der Waffen gegen beide 26-Jährige eingeleitet.
  • Auto stand nahe dem Sendener Rathaus, Zeugen alarmierten die Polizei.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Mann und eine Frau sind am Dienstagmorgen (26.8.2025) nach Angaben der Polizei in Senden in einen Streit geraten. Die beiden 26-Jährigen saßen offenbar in einem Auto, das in der Nähe des Sendener Rathauses geparkt war. Zeugen riefen in Anbetracht der Auseinandersetzung die Polizei. „Noch vor der ersten Kontaktaufnahme“, als die Beamten sich dem Auto näherten, wurde laut der Pressemitteilung ein Einhandmesser und eine Pistole aus dem Auto geworfen. Die Waffe stellte sich später als Schreckschusswaffe heraus.

Auf Nachfrage der Polizisten gaben die beiden dann „zwei vollkommen unterschiedliche und wirre Sachverhalte“ zur Ursache des Streits an, ebenso, warum sie die Waffen bei sich hatten. Sowohl beim Fahrer als auch bei der Beifahrerin gab es zudem Anzeichen für Drogenkonsum, im Auto fanden die Beamten eine Kleinmenge an Kokain.

All das hat Folgen für die beiden: Gegen beide wird ein Verfahren wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet, der Mann musste zudem eine Blutprobe abgeben, weil er im Verdacht steht, unter Drogen Auto gefahren zu sein. Auch das Mitführen des Einhandmessers und der Schreckschusswaffe wird geahndet.