• Wer in Not ist oder schnell Hilfe der Polizei in BW braucht, wählt den Polizeiruf 110.
  • Doch aktuell ist die Nummer für Notrufe der Polizei in Baden-Württemberg gestört.
  • Wen trifft die Störung im Südwesten, und wie bekommt man jetzt bei Problemen Hilfe?

Warnmeldung wegen des Polizeirufs 110

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnt auf seiner Website, dass es aktuell „in Einzelfällen zu Störungen beim Verbindungsaufbau“ zum Polizeiruf 110 kommen könne. Die Störung dauert schon seit einigen Tagen an.
Betroffen sei Baden-Württemberg. Allerdings seien von der Störung der Notrufnummer 110 lediglich Anrufe aus dem Mobilfunknetz betroffen. Ob der Fehler bei einem der Provider beziehungsweise Telekommunikationsanbieter wie Telekom, Vodafone oder O2 liege, steht nicht in der Warnmeldung mit der Warnstufe „Gefahreninformation“.

So erreichen Sie die Polizei trotz der Störung im Mobilfunknetz

Wer in Notfällen per Handy die Polizei erreichen muss, solle laut der „Handlungsempfehlung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe“

Laut Schwäbischer Zeitung ist die Polizei des Polizeipräsidiums in Ravensburg zufolge trotzdem per Handy-Notruf erreichbar. Die 110 sei nicht komplett ausgefallen, der Anruf laufe nicht ins Leere. Auf Testanrufe sollte allerdings verzichtet werden.

Mannheim/Frankfurt

Was bedeuten die Warnstufen bei den Bevölkerungsschutz-Warnungen?

Es gibt drei Warnstufen des Bundesamtes:
  • Extreme Gefahr: Eine Gefahr, die sich kurzfristig erheblich auf Ihre Gesundheit, Ihr Eigentum und/oder öffentliche Infrastrukturen auswirken kann.
  • Gefahr: Eine Gefahr, die sich auf Ihre Gesundheit, Ihr Eigentum und/oder öffentliche Infrastrukturen auswirken kann.
  • Gefahreninformation: Eine zu erwartende oder bereits eingetretene Beeinträchtigung des normalen Tagesablaufs oder eine besondere Beobachtung.
Bereits im März war der Polizeiruf im Südwesten gestört gewesen. Grund war eine Störung in der Telefonanlage.