Stau auf der A7: Mega-Stau! Lastwagen verliert große Mengen Diesel

Ein Lastwagen hat auf der A7 am Dreieck Hittstetten große Mengen Öl verloren. Der Autobahnabschnitt muss großflächig gereinigt werden.
Ralf Zwiebler- Auf der A7 am Dreieck Hittistetten verlor ein Lkw früh Diesel.
- Der Vorfall ereignete sich um 5.20 Uhr bei Senden/Hittistetten.
- Große Mengen Diesel verteilten sich auf der Fahrbahn.
- Die Reinigung ist großflächig und dauert bis zu drei Stunden.
- Autos können nicht durchfahren; Umleitung über die B28.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auf der A7 bei Senden zwischen dem Dreieck Hittistetten und Vöhringen hat ein Lastwagen am frühen Freitagmorgen (20.3.) große Mengen Diesel verloren. Passiert ist es in der Baustelle am Dreieck in Fahrtrichtung Füssen kurz vor 5.30 Uhr. Die Polizei geht davon aus, dass der Tank des Lasters an einem Kanaldeckel oder einem anderen hervorstehenden Teil aufgerissen wurde. Etwa 900 Liter Diesel seien ausgelaufen.
Der defekte Lastwagen ist das eine, was weggeräumt werden muss. Doch die notwendige Reinigung ist das weitaus größere Übel. Sie muss großflächig von einer Spezialfirma übernommen werden. Ein aufwendiges Geschäft, das lange Zeit in Anspruch nehmen wird. Laut Polizei bleibt die Fahrbahn voraussichtlich noch bis 12 Uhr gesperrt.
Spürbare Folgen für Pendler und Lkw-Fahrer
Die Folgen haben vor allem Pendler und Lastwagenfahrer zu spüren bekommen. Der Verkehr, der vom Kreuz Elchingen kommt, musste entweder in Nersingen abfahren und sich von dort den Weg bis zur A7-Auffahrt nach Vöhringen sichern oder wurde am Kreuz Hittistetten nach Senden auf die B28 geleitet. Von dort ging es aber eben nicht zurück in die andere Richtung, sondern Laster an Laster quälte sich den ganzen Vormittag über durch Senden.
Auch aus Richtung Gerlenhofen staute sich der Verkehr, an der Ortseinfahrt Vöhringen und den Kreisverkehren bis zur A7-Auffahrt ging wenig bis gar nichts mehr vorwärts. Erschwerend kommt hinzu, dass aktuell die A8/A7 als offizielle Umleitung von Ulm-West Richtung Süden gilt.
Die Baustelle bleibt noch bis Ende des Jahres bestehen. Die Brücken müssen saniert werden. Laut Autobahn GmbH werden die zu erwartenden Verkehrsbehinderungen nicht als besonders bemerkenswert eingestuft, von Ferienzeiten mal abgesehen. Allerdings häuften sich bereits in der ersten Woche die Unfälle, meist in Fahrtrichtung Füssen.
Am Donnerstag waren zum Beispiel vier Autos zusammengestoßen, beteiligt auch ein E-Auto. Die Feuerwehren Weißenhorn und Senden schafften die kaputten Autos schnell auf den Parkplatz Reudelberger Forst, sodass die zweite Spur bald wieder freigegeben werden konnte.

