Abi-Prüfungen in Ulm
: Die lustigsten und kreativsten „Viel Glück“-Plakate zum Abitur

Keine Abiprüfung mehr ohne selbst gestaltete Plakate, Schilder oder Banner: Zum Start des schriftlichen Abiturs hängen sie natürlich auch an allen Ulmer Gymnasien. Liebevoll gestaltet sind sie alle.
Von
Beate Rose
Ulm
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  • Kreative Plakate, die Mut zusprechen, hier am Kepler-Gymnasium.

    Kreative Plakate, die Mut zusprechen, hier am Kepler-Gymnasium.

    Matthias Kessler
  • Freunde und Familien der Abiturientinnen und Abiturienten haben sich wieder mächtig ins Zeug gelegt und „Viel Glück“-Plakate gebastelt.

    Freunde und Familien der Abiturientinnen und Abiturienten haben sich wieder mächtig ins Zeug gelegt und „Viel Glück“-Plakate gebastelt.

    Matthias Kessler
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Die Abiprüfungen haben begonnen – mit der schriftlichen Prüfung im Fach Biologie. Bevor bei den Prüfungen jedoch das große Nervenflattern einsetzte, lenkten davon auch die liebevoll gestalteten Plakate an den Schulen ab. Denn die Wünsche zu Nervenstärke, Glück, Erfolg und grundsätzlich einem guten Lauf während der Prüfungen hängen mittlerweile vor dem Prüfungsstart in jedem Ulmer Gymnasium. Eltern und Freunde sorgen für die selbst gestalteten Plakate mit den guten Wünschen. Inzwischen gehören die Plakate zum Abi dazu, berichtet Karin Weidner-Reuter, die Schulleiterin des Kepler-Gymnasiums in Ulm: „Jede Schülerin, jeder Schüler bekommt eines. Mindestens.“

Am Kepler-Gymnasium sind darunter echte Kunststückchen. Ob das Plakat gestaltet wie ein Plattencover, im Mangastil oder beklebt mit Bildern aus der Kindheit: Alle sprechen sie den Prüflingen Mut zu. Für Schülerin Saira wurde ein Plakat bestückt mit Süßigkeiten gehängt, was praktisch sein dürfte, wenn in den Prüfungen der Hunger kommt.

Übrigens ist das Aufhängen der Plakate am Kepler organisiert. Dafür sorgen die Mitarbeiterinnen im Schulsekretariat. Eltern und Freunde mussten die Plakate spätestens zum Vortag abgeben, dann übernahmen die Sekretärinnen. Laut Schulleiterin Karin Weidner-Reuter gibt es dort inzwischen auch eine Größenvorgabe. „Zu groß sollten die Plakate nicht sein.“ Wünsche im Bettlakenformat müssen draußen bleiben.

Am letzten Prüfungstag: Plakate werden mit nach Hause genommen

Die liebevoll gestalteten Schilder wurden am Kepler von den Sekretärinnen mit Wäscheklammern an eine Leine im oberen Stock des Neubaus gehängt, also dort, wo auch die Prüfungen geschrieben werden. Drei Wochen bleiben dort die Schilder hängen, nämlich über den Zeitraum des schriftlichen Abiturs hinweg. Ist die letzte Prüfung geschrieben, werden die Jugendlichen daran erinnert, ihr Plakat auch mitzunehmen. Das tun die meisten übrigens wirklich gern, berichtet Schulleiterin Weidner-Reuter.

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