Stadtgestaltung in Ulm
: Das Ehinger Tor wird umgebaut

Im Zuge der Sanierung rund um das Dichterviertel soll der Verkehrsknoten und ÖPNV-Dreh- und Angelpunkt umgebaut werden. Die Sanierungstreuhand stellt die Pläne in einer Veranstaltung vor.
Von
Ulrike Schleicher
Ulm
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Verkehrssituation zwischen Ehinger Tor und Scholl-Gymnasium

Das Ehinger Tor ist in die Jahre gekommen, sowohl bautechnisch als auch verkehrstechnisch.

Volkmar Könneke
  • Umbau des Ehinger Tors in Ulm ist geplant, um Verkehrsfluss und ÖPNV zu verbessern.
  • Informationsabend am 23. Januar um 18.30 Uhr im Regionalen Ausbildungszentrum Ulm.
  • Umbau bis 2027, Kosten geschätzt auf 9 Millionen Euro.
  • Mehr Grün- und Bauflächen sind geplant, alte West-Glacis wird neu gestaltet.
  • Straßenbahngleise werden ebenfalls erneuert.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Zuge der Landesgartenschau sollen bekanntlich auch das Ehinger Tor und das Umfeld neu geplant und umgestaltet werden. Dazu veranstaltet die Stadt, respektive die für den Umbau verantwortliche Sanierungstreuhand (SAN), nun einen Informationsabend für Bürgerinnen und Bürger, teilt die Stadtsprecherin Marlies Gildehaus mit.

Der Bereich rund ums Ehinger Tor sei einer der zentralen Verkehrsknotenpunkte in Ulm, hier kreuzen wichtige Straßen. „Das Ehinger Tor ist außerdem einer der zentralen Umsteigepunkte für den ÖPNV. Entsprechend hoch ist dort die Verkehrsdichte inklusive der damit verbundenen Lärm- und Schadstoffemissionen“, heißt es in der Ankündigung zur Veranstaltung.

Mehr Grün- und Bauflächen

So ist laut SAN unter anderem geplant, die Verkehrsströme rund um das Ehinger Tor neu zu ordnen und überdimensionierter Straßenraum zu reduzieren. Im Gegenzug solle Platz für zusätzliches Grün und neue Bauflächen entstehen. „Die Tatsache, dass die Bewerbung Ulms um die Landesgartenschau im Jahr 2030 erfolgreich war, ist auch für diesen Teil, das Tor von Ulm, eine große Chance“, heißt es seitens der SAN.

Speziell das nur noch bruchstückhaft vorhandene West-Glacis könne nun am Stück überplant und als zusammenhängender Grünzug neu entstehen. Zusammen mit den Grünflächen, den sogenannten „Ehinger Anlagen“ bilde er künftig ein grünes Band von der Donau bis zum Dichterviertel. Zudem sollen Betriebe verlagert werden, um neue Wohnbauprojekte realisieren zu können. Die Planungen zur Neugestaltung dieser Flächen sind ebenfalls ein wesentliches Sanierungsziel im neu vorzubereitenden Sanierungsgebiet. Sowohl Umfang des Sanierungsgebiets als auch der Beginn der vorbereitenden Untersuchungen durch die SAN sind bereits vergangenes Jahr im Juni im Fachbereichsausschuss Stadtentwicklung, Bau und Umwelt beschlossen worden. Ein Gestaltungswettbewerb soll Ideen liefern, wie das Ehinger Tor künftig aussehen soll. Der gesamte Umbau soll bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Die Kosten werden grob auf 9 Millionen Euro geschätzt. Ulms Baubürgermeister Tim von Winning sprach von einem „großen Eingriff in den täglichen Verkehr“. Denn auch die Gleise der Straßenbahn müssen an der Haltestelle erneuert werden.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 23. Januar, um 18.30 Uhr im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm in der Schillerstraße 15 statt. Sie wird vom Geschäftsführer der SAN, Dirk Feil, moderiert.