
Spaziergänge in Ulm und Neu-Ulm: Politik und Polizei tun sich schwer, die Provokationen zu unterbinden
Erst ging es um die Corona-Maßnahmen, nun geht es gegen Staat und Demokratie. Die „Spaziergänge“ in Ulm und Neu-Ulm radikalisieren sich. Doch Staat und Polizei schauen mit Verweis auf das Versammlungsrecht immer noch zu.

Die Ulmer „Spaziergänger“ waren am Freitag, 10. Juni, mit einem Banner unterwegs, das eindeutig auf den von Rechten und Reichsbürgern betrieben Internet-Pranger „Nürnberg 2.0“ verweist. Die Seite, auf der Politiker gelistet sind, ist inzwischen indiziert.
Ralf Grimminger