Ein Plusenergiehaus aus Holz macht unabhängig von steigenden Strompreisen und entlastet gleichzeitig die Umwelt. Das ist ein Gewinn für alle.


Im Gespräch mit Stefanie Deutsch, selbständige Handelsvertreterin der KAMPA GmbH

Was ist KAMPAs Antwort auf das aktuelle Dilemma der steigenden Energiekosten?

Dieses Problem haben wir bei KAMPA schon lange im Blick und deshalb unsere ganze Kompetenz für eine Lösung eingesetzt, die ja nicht nur die persönlichen Probleme steigender Kosten, sondern auch die gesellschaftlichen des Klimawandels und der Nachhaltigkeit angeht.
Unsere Antwort ist ein Plusenergiehaus aus Holz. Wir bauen Plusenergiehäuser serienmäßig seit über zehn Jahren – noch bevor es die Kategorie und Förderung der Effizienzhäuser Plus gab – und sind in diesem Segment führend.

Warum löst ein Plusenergiehaus von KAMPA das Problem steigender Energiekosten?

Natürlich können wir dieses Problem nicht generell lösen, sondern bieten eine Lösung für die Bewohner unserer Häuser an. Wenn ich als Bewohner kaum Energie einkaufen muss, habe ich nur minimale Energiekosten. Einige unserer Bauherren haben sogar keinerlei Kosten für Energie, weil sie über das Jahr gesehen weniger Energie verbrauchen, als sie selbst produzieren.

Das klingt sehr einfach, doch wie erreichen Sie das?

Ich könnte da sehr in die Tiefe gehen, doch ich versuche es kurz und prägnant zu formulieren: Basis ist eine hohe Dämmqualität des Gebäudes verbunden mit einem durchdachten System an zukunftsfähiger Haustechnik mit eigener Energieerzeugung und -speicherung. Da wir die Komponenten bestmöglich aufeinander abgestimmt haben und wir neben Energie für Heizung und Warmwasser auch den Haushaltsstrom in das Konzept einbeziehen, ist das Ergebnis ein minimaler Energieverbrauch, der ganz oder zum großen Teil aus eigenem Stromertrag gedeckt werden kann.

Das ist ein spannendes Konzept. Wie komme ich zu mehr Informationen, wenn mich das als zukünftige Bauherrin oder Bauherr interessiert?

Für alle, die schon heute ein bisschen mehr lesen wollen, füge ich eine Art Fragenkatalog mit meinen Erklärungen an. Und prinzipiell bin ich als Ansprechpartnerin für energieeffizientes Bauen mit KAMPA zusammen mit meinen Kollegen im KAMPA Musterhaus Ulm von Mittwoch bis Sonntag von 12 bis 17 Uhr zu finden.
Sinnvoll ist jedoch ein persönlicher Termin, für den ich mir in Ruhe Zeit nehme. Es gibt ja nicht nur Fragen rund um unser Konzept zu besprechen, sondern auch die individuellen Ideen und Vorstellungen der zukünftigen Bauherrschaft. Wichtig ist für mich, von Anfang an persönliche Bedürfnisse, das Grundstück mit seinen Besonderheiten und auch die Projektkosten mit Finanzierung in die Überlegungen einzubeziehen. Erst wenn alles zusammenpasst, wird es ein gutes Projekt.

Kontakt

Stefanie Deutsch, freie Handelsvertreterin für die KAMPA GmbH
E-Mail stefanie.deutsch@kampa.de | mobil 0152 228 348 05
KAMPA Musterhaus Ulm, Böfinger Straße 50, Ulm
im Ulmer Hausbaucenter
Ich freue mich auf Sie und Ihr Projekt
Ich freue mich auf Sie und Ihr Projekt
© Foto: Arek Sawko

FAQ

Was ist ein Effizienzhaus 40 Plus?

Die KfW gewährt Förderkredite mit Tilgungszuschuss bzw. Förderungen, wenn bestimmte Grenzwerte bei einem Neubau erreicht werden. Als erstes wird belohnt, wenn das neu gebaute Haus weniger Energie für Heizung und Warmwasser benötigt, als es die Mindestanforderungen für Neubauten verlangen. Derzeit gibt es Förderklassen für Effizienzhausstufen 55, 40 und 40 Plus, wobei sich „55“ und „40“ auf den prozentualen Verbrauch in Bezug auf ein definiertes Referenzgebäude beziehen, ein Effizienzhaus 55 benötigt 55% und ein Effizienzhaus 40 nur 40% an Energie dieses Referenzgebäudes. Also, je niedriger die Zahl, desto höher die Energie­effizienz und umso höher die Förderung.
Die beste Effizienzhaus-Stufe erreichen Sie mit dem Effizienzhaus 40 Plus. Hier wird in das Konzept zusätzlich ein Plus-Paket einbezogen mit Komponenten wie eigene Stromerzeugung auf Basis erneuerbarer Energien, einen Stromspeicher, eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und die Visualisierung von Stromerzeugung und Stromverbrauch über ein entsprechendes Benutzerinterface. Damit sparen Sie noch mehr Energie ein und erhalten die höchste Neubauförderung.

Was ist ein Plusenergiehaus?

Ein Plusenergiehaus zeichnet sich dadurch aus, dass es weniger Energie für Heizung und Warmwasser verbraucht, als es selbst erzeugt. Der Name Plusenergiehaus ist mittlerweile weit verbreitet, es gibt aber keine offizielle Definition dafür. Oft wird bei der Gebäudehülle gespart und dieses Mehr an Energie durch eine große Photovoltaikanlage auf dem Dach erreicht. Das ist aus unserer Sicht aber nicht nachhaltig.
Und nicht jedes Effizienzhaus 40 Plus ist gleichzeitig auch ein Plusenergiehaus. Dafür sind die Mindestanforderungen nicht ausgelegt.

Was baut KAMPA und was gibt es an Förderungen?

Auch wenn wir bessere Werte erreichen als gefordert, gehören unsere Häuser zu den Effizienzhäusern 40 Plus und die Bauherrschaft kann die maximale Förderung beantragen. Es gilt seit Anfang Juli 2021 die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) welche mit dem Programm 261 einen zinsgünstigen Kredit in Höhe von bis zu 150.000 EUR und einen Tilgungszuschuss von max. 25% je Wohneinheit bietet. Das sind maximal 37.500 EUR, die als Tilgungszuschuss oder alternativ als Fördermittel gewählt werden können.
Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von regionalen Förderprogrammen, zum Beispiel für Energiespeicher oder nachträglich installierte Ladestationen.

Sind KAMPA-Häuser Plusenergiehäuser?

Ja klar! Wie gesagt, wir machen bei den Anforderungen für ein Effizienzhaus 40 Plus nicht halt und wollen zum einen Klimaschutz effektiv voranbringen und gleichzeitig unseren Bauherrinnen und Bauherren eine größtmögliche Kontrolle der Nebenkosten mitgeben. Ein KAMPA Haus deckt den kleinen Energiebedarf für Heizung und Warmwasser mit der selbsterzeugten Energie der Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach ab.

Wie setzt KAMPA das Plusenergiehaus um?

KAMPA Häuser sind mit den Bausteinen Thermogründung, Thermodach, Passivhausfenster und einem innovativen Wandsystem ausgestattet. Das heißt, sie verfügen über eine perfekt gedämmte Gebäudehülle. Darüber hinaus verfügen sie serienmäßig über die VIESSMANN Haustechnik, die regenerativen Strom erzeugt, speichert und bedarfsgerecht abruft. Zusätzlich kommt von VIESSMANN die komplette Heiz- und Lüftungstechnik, alles aus einer Hand inklusive einem Systemzertifikat, das diesen hohen Anspruch an Energieeffizienz, Bedienungs- und Wartungs­freundlichkeit sowie an den Service bestätigt.
Doch Basis bleibt die Qualität des Hauses – die Grundvoraussetzung für ein zukunftsfähiges Plusenergiehaus, da so der Heizenergiebedarf auf ein Minimum reduziert wird. Und dieser verbleibende, geringe Energiebedarf wird aus Sonnenenergie selbst erzeugt.

Bleibt dann sogar noch Energie übrig?

Wie gesagt, für Heizung und Warmwasser benötigt ein KAMPA Haus nur den geringsten Teil der eigenen Stromernte. Der größte Teil der selbst erzeugten Energie steht für den Haushaltsstrom zur Verfügung, also zum Beispiel für Kühlen, Haushaltsgeräte und Beleuchtung. Das macht unsere Häuser langfristig auch ökonomisch so wertvoll, weil die Kosten für die gesamte Energie minimal sind.
Dennoch bleibt auch manchmal Strom „übrig“, dann kann dieser ins Stromnetz eingespeist werden, wie auch bei Bedarf gegebenenfalls Strom zugekauft werden kann.

Also wird Strom eingespeist und auch eingekauft. Wie sehen die monatlichen Energiekosten eines KAMPA-Hauses aus?

Das kann natürlich nicht pauschal beantwortet werden. Wir können zwar mit den Angaben im Energieausweis entsprechend der Größe des Hauses Vergleichsberechnungen erstellen – da ist die Energiebilanz positiv und der Zukauf an Energie so gering, dass er durch den Ertrag des Zukaufs meist kompensiert werden kann –, entscheidend ist jedoch immer das tatsächliche Nutzer­verhalten.
Wenn man sich ein berufstätiges Paar anschaut, das den ganzen Tag außer Haus ist, und einen Vergleich zieht zu einer Familie mit 2 Kindern, bei der viel geduscht, gekocht, gewaschen und viel Zeit im Haus verbracht wird, gibt es Unterschiede im Verbrauch. Wir kennen viele KAMPA Bauherren, die aufs Jahr betrachtet einen Mehrertrag erwirtschaften, aber es gibt auch welche, deren Bilanz dazu führt, dass sie etwas mehr Strom zukaufen. Jedoch reden wir hier von Unterschieden nicht in Höhe von 150 EUR, sondern vielleicht von um die 30 EUR mehr, als eine auf den Energieausweis bezogene Berechnung erwarten lässt. Die Summe der Energiekosten ist auch dann überschaubar.

Was ist das Hauptargument für ein KAMPA-Haus?

Zunächst ist es der Aspekt der Nachhaltigkeit. Und diese fängt bei der Auswahl des Materials an: KAMPA hat sich auf Plusenergiehäuser aus Holz spezialisiert, die in Sachen Klimaschutz an vorderster Front rangieren. Da wäre zunächst das Material selbst: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und bindet zig Tonnen schädliches Kohlendioxid. Denn in die Zukunft zu investieren, bedeutet heute auch immer, an die Umwelt zu denken.
Der zweite, wichtige Baustein ist das Konzept der perfekt gedämmten Gebäudehülle. Und da diese unsere Bauherrinnen und Bauherren ein Leben lang begleiten wird, ist es aus meiner Sicht das wichtigste, sich hier für Qualität zu entscheiden. Diese Art der langfristigen Entscheidung sind wir alle nicht gewohnt. Ein Haus ist schließlich kein Leasing-Fahrzeug, das man nach vier Jahren tauschen kann. Ein Auto, das ich über 30 Jahre lang fahren wollte, würde ich auch zuallererst im Hinblick auf Qualität und ein stabiles, zukunftsweisendes und damit werthaltendes Konzept auswählen.
Die positiven Effekte einer optimalen Gebäudehülle – ein minimaler Verbrauch an Energie für eine wohlige Wärme sowie ein gutes Hausklima im Sommer und somit einer größtmöglichen Unabhängigkeit von der Energiekostenentwicklung – kann man kaum nachrüsten. Die Entscheidung für die Materialien und die Qualität des Hauses trifft die Bauherrschaft jetzt für eine sehr lange Zeit, im Prinzip für sich und auch die folgenden Generationen. Wir freuen uns für und auch über jeden, der dieses Konzept realisiert, denn er tut auf lange Sicht nicht nur seinem Geldbeutel etwas Gutes, sondern auch der Umwelt.

Kontakt

Stefanie Deutsch, freie Handelsvertreterin für die KAMPA GmbH
E-Mail stefanie.deutsch@kampa.de | mobil 0152 228 348 05
KAMPA Musterhaus Ulm, Böfinger Straße 50, Ulm
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