Wetter in Ulm: Das Badewetter ist zurück – zumindest heute!

Ab ins Freibad! Auch im Neu-Ulmer Donaubad werden die Schattenplätze bei den steigenden Temperaturen und Sonnenstunden wieder begehrt sein.
Matthias Kessler (Archivbild)Wer die Sommerferien zu Hause verbringt oder einfach Lust auf Freizeitaktivitäten draußen hat, darf sich freuen: Das Sommerwetter kommt zurück, wenn auch nicht ganz beständig.
Schon am Montag, 5.8.2024, waren die steigenden Temperaturen trotz wolkigem Himmel spürbar. Der Wind wehte nur schwach, die Sonne verschaffte sich zunehmend Platz. In Ulm waren es mittags bis zu 25 Grad Celsius. Nachts ging die Thermometeranzeige dann auf 15 Grad zurück.
Am Dienstag viel Sonne und bis zu 29 Grad in Ulm
Sonne satt heißt es dann am Dienstag, 6.8.2024, in Ulm: Bei zehn Sonnenstunden und Temperaturen bis 29 Grad werden die Schattenplätze wieder begehrter – am besten am See oder im Freibad. In anderen Teilen Baden-Württembergs, etwa im Kraichgau, wird es sogar noch wärmer: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt 32 Grad voraus, kühler wird's demzufolge mit 26 Grad im Bergland.
Wechselhaftes Wetter in Ulm am Mittwoch
Schon am Mittwoch, 7.8.2024, könnte dann aber wieder der Regenschirm gezückt werden: Der DWD erwartet erst einzelne Schauer, die sich dann am Nachmittag und Abend verbreiten. Mancherorts sind auch Gewitter mit starken bis stürmischen Böen möglich. In Ulm ist laut wetter.com ab dem Mittag mit leichtem Regen, abends dann auch mit Blitz und Donner zu rechnen. Das Thermometer wird wohl tagsüber maximal 26 Grad anzeigen.
Wie wird das Wetter am Donnerstag in Ulm?
In der Nacht zum Donnerstag, 8.8.2024, klingen die Schauer ab, am Morgen liegt Ulm aber noch unter Nebel und dichten Wolken. Nach möglichen vereinzelten Regenschauern wird es den Prognosen zufolge ab Donnerstagmittag wieder freundlicher, die Regenwahrscheinlichkeit sinkt, die Temperaturen reichen bei leichter Bewölkung höchstens bis 23 Grad.
Einbruch der Besucherzahlen auch in Freibädern
Auf mehr Badespaß statt Regenfrust hoffen auch die Freibadbetreiber. Die Zwischenbilanz in diesem Sommer fällt nämlich eher mäßig als gut aus. Die Besucherzahlen liegen deutlich unter dem üblichen Niveau, wie eine Umfrage der Deutschen Presseagentur (dpa) ergab. Deshalb ruhe nun die Hoffnung auf dem Spätsommer. Die Freibadsaison endet für gewöhnlich im September.
Ins Tübinger Freibad etwa kamen bis Ende Juni rund 50.000 Menschen weniger als im Vorjahresvergleich, wie ein Sprecher gegenüber der dpa erklärte. Rund 128.000 Badegäste seien bis zum 30. Juni registriert worden, zum selben Zeitpunkt im Vorjahr seien es mehr als 179.000 gewesen. „Bei gutem, stabilem und warmen Wetter sind an Spitzentagen in den Sommerferien wieder hohe Besucherzahlen zu erwarten, auch wenn während der Ferienzeit viele verreist sind.“ Bis zu 10.000 Badegäste seien auf dem weitläufigen Gelände an einem Tag möglich.
Laut Deutschem Wetterdienst waren die letzten Monate die regenreichsten seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Noch nie seit 1881 gab es demnach in Deutschland so niederschlagsreiche zusammenhängende zwölf Monate wie im Zeitraum Juli 2023 bis Juni 2024.


