
Prostitution: Prostitution: Skandal im Ulmer Sperrbezirk?
Bordellbetreiber kritisieren lasche Kontrollpolitik in der Stadt. Mehr als 100 Prostituierte werden innerhalb des Sperrbezirks in so genannten Budget-Hotels vermutet.
Zum 1. Juni soll das neue Gesetz zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen (Prostituiertenschutzgesetz) in Kraft treten. Der Gesetzgeber erhofft sich dadurch mehr Schutz für die Frauen des Gewerbes, vor allem aber mehr Einblick ins Milieu und bessere Kontrolle. Gerade letzteres tut Not, wie ein Vorgang belegt, der derzeit Stadt und Polizei beschäftigt: Prostitution im Sperrbezirk, an zentralen Stellen mitten in der Ulmer Innenstadt.