Serverausfall in Ulm: Nach Servercrash: Alle Systeme der Stadt funktionieren wieder

Bei den Bürgerdiensten waren einige Fachanwendungen vom Servercrash betroffen.
Lars Schwerdtfeger- Servercrash in Ulm legte Rechenzentrum lahm; alle Systeme nun wieder funktionsfähig.
- E-Mail-Verkehr und Bürgerdienste betroffen; Bürger wurden weggeschickt.
- Ursache war ein Fehler eines Dienstleistungspartners während eines Updates.
- Hackerangriff wurde frühzeitig ausgeschlossen; Daten und Mails nicht verloren.
- Nacharbeiten wurden am Dienstag erfolgreich abgeschlossen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Und plötzlich ging nichts mehr. Am Sonntagabend ist es bei der Stadt Ulm während eines Updates im Rechenzentrum zu einem großen Servercrash gekommen. Der E-Mail-Verkehr mit der Stadtverwaltung funktionierte nicht mehr, beim Einwohnermeldeamt mussten Leute während den ersten Öffnungsstunden am Montag wieder heimgeschickt werden, weil das System Probleme machte. Auch bei der Ausländerbehörde gab es technische Schwierigkeiten. Wer ein Anliegen hatte, das nicht dringend war, dem empfahl die Stadtverwaltung, den Besuch bei der Dienststelle zu verschieben.
Inzwischen funktioniert aber alles wieder, teilt die städtische Pressesprecherin Marlies Gildehaus mit, die zwischenzeitlich ebenfalls keine Mails empfangen konnte. „Kleinere Nacharbeiten“ seien am Dienstag erfolgreich abgeschlossen worden.
Hackerangriff frühzeitig ausgeschlossen
Zeitweise hatte man bei der Verwaltung befürchtet, dass die während des Servercrashs an die Stadt versendete E-Mails verloren gegangen seien könnten. Aber auch hier gab es Entwarnung: Weder Mails noch Daten sind dem Servercrash zum Opfer gefallen, sie seien lediglich verzögert zugestellt worden, so Gildehaus.
Zu den Hintergründen des Serverausfalls heißt es seitens der IT-Abteilung, dass der Fehler von einem Dienstleistungspartner verursacht worden sei. Während eines größeren Updates an einer zentralen Infrastruktur habe es Probleme gegeben. Diese hätten dazu geführt, dass die Systeme für zirka sechs Stunden nicht erreichbar waren.
Die Möglichkeit eines Hackerangriffs habe man frühzeitig ausschließen können. Nach zwölf Stunden seien die Systeme wieder vollständig verfügbar gewesen und hochgefahren worden. Bis alles wieder im Normalzustand war, habe es allerdings noch kleinere Nacharbeiten gebraucht, die am Dienstag gemacht wurden.
