Schwörmontag 2024: Das beliebteste Nabada-Themenboot steht fest

Und wieder hat es das Team Fan-Attack-Ulm geschafft: Zum 9. Mal in Folge ergatterten die Basketballfans den Kübelespokal. Genau 4587 Nabada-Fans wählten sie in diesem Jahr wieder auf den ersten Platz.
Matthias KesslerWelche Mottofähre hat beim Nabada 2024 am besten gefallen? 18.063 Besucherinnen und Besucher haben sich online oder mit Coupon an der Abstimmung beteiligt. Wie in den vergangenen Jahren schwebte über dem Voting die Frage: „Wird es das Team Fan-Attack-Ulm wieder schaffen?“ Ja! Das Team Fan-Attack-Ulm hat wieder voll den Publikumsgeschmack getroffen und mit dem Beitrag „Verplant im Bauwahn“ den ersten Platz erobert. Genau 4587 Besucherinnen und Besucher wählten das Boot mit der Nummer 13 nach ganz vorn.
Für Fan-Attack-Ulm ist dies der neunte erste Platz in Folge. „Das ist krass, abartig, brutal, cool“, kommentiert Stephie Denk von Fan-Attack-Ulm den erneuten Sieg. „Einfach Wahnsinn. Wir stecken immer so viel Herzblut und Energie in unser Nabada-Boot, dass es uns voll freut, wenn wir so gut ankommen“, sagt die 42-jährige Ulmerin, die seit der Nabada-Premiere von Fan-Attack vor zwölf Jahren mit dabei ist. Mit dem Erfolg 2024 steht nun fest, dass Fan-Attack-Ulm den dritten Kübeles-Pokal behalten kann.

Den zweiten Platz beim Wettbewerb um die beliebteste Mottofähre belegt 2024 die Schule für Ergotherapie Dornstadt mit 3441 Stimmen.
Volkmar KönnekeAuf dem zweiten Platz landete beim Wettbewerb 2024 die Schule für Ergotherapie Dornstadt mit 3441 Stimmen. Sie war mit dem Thema „Selbstfürsorge statt Burnout“ als Startnummer 29 ins Rennen gegangen. Die Gruppe des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) erkämpfte sich 2295 Stimmen für ihre Idee an Bord von Boot 23, „Botswana hilft Ulmer Feuerwehr“, und landete damit auf dem dritten Platz.

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung belegt im Jahr 2024 mit 2295 Stimmen den dritten Platz im Nabada-Beliebtheits-Ranking.
Volkmar KönnekeGenau 14 Mottofähren mit fantasievollen Aufbauten waren am Montag ziemlich flott die Donau hinabgeschippert. Die Themen befassten sich nicht nur mit Problemen wie Baustellen, Kriegen und Umweltverschmutzung. Auch die heitere Seite des Lebens hatte auf der Donau Platz: Man denke nur an die Plastikenten-Invasion im Rathaus, derer sich das Team Bundeswehrkrankenhaus/Uni Strahlenklinik angenommen hatte. Oder an die UstA (Unabhängige studentische Alternative) Ulm, die auf ihrer Fähre „Martins Traum-Strand“ installierte und dem Publikum einen überlebensgroß gemalten Oberbürgermeister mit muskulösem Astralkörper präsentierte.
Gibt es für die Enteninvasion ein Leben nach dem Nabada?
Meist landen die Aufbauten nach dem Nabada im Müll. Im Fall der Enteninvasion kann es aber durchaus sein, dass ein Aufbau eine Chance auf ein Leben nach dem Schwörmontag hat. Beim Rundgang des Oberbürgermeisters auf dem Ulmer Baubetriebshof Am Kaltwässerle, auf dem zehn Mottofährengruppen an den Aufbauten bastelten, fiel das Mini-Rathaus mit Enten, die aus den Fenstern lugen, positiv auf. Die Abordnung des „echten“ Ulmer Rathauses dachte laut über eine Wiederverwendung von Aufbau Nr. 24 nach, den das Team Bundeswehrkrankenhaus/Uni Strahlenklinik gestaltet hat.
