: Ulmer Stadtfeiertag in der Vergangenheit: Protokoll eines Schwörtags im Jahr 1739
Wenn’s um den Schwörtag geht, war Ulm bereits im Jahr 1739 ein Vorbild. Die Stadt Dinkelsbühl bat Rat und Bürgermeister um eine genaue Beschreibung des Ablaufs.
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Zu den festen Ulmer Schwörtagsritualen gehören die „Rufe“, öffentliche Bekanntmachungen, die der städtische Ausrufer bekanntgab. Mit dem „ersten Ruf“ wurde der Termin des Schwörtags bekanntgegeben, mit dem zweiten die männliche Bevölkerung zum Erscheinen auf dem Weinhof verpflichtet. Hafnermeister Septimus Rommel hat diesen Verwaltungsakt in einer seiner Tonfiguren dargestellt. ⇥ Foto: Museum Ulm, Oleg Kuchar
Stadtarchiv Ulm
Hafnermeister Rommel hat den durch langjährigen Gebrauch stark ramponierten „Ruf“ möglichst naturgetreu nachgebildet.