Schwerer Verkehrsunfall bei Kirchberg
: 15-Jährige stirbt nach Kollision mit Lkw

Am Dienstagnachmittag kam es bei Kirchberg an der Iller zu einem schweren Unfall, bei dem eine 15-Jährige tödlich verletzt wurde. Die Straße war am Abend in beide Richtungen gesperrt.
Von
Verena Eisele
Kirchberg an der Iller
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Krankenwagen im Einsatz: ARCHIV - 08.02.2024, Berlin: Ein Rettungswagen der Feuerwehr fährt mit Blaulicht zum Einsatz. (Aufnahme mit Langzeitbelichtung) (zu dpa: «Mehrere Menschen bei Unfall in Zwickau verletzt») Foto: Monika Skolimowska/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Eine 15-Jährige verstarb am Dienstagnachmittag bei einem Verkehrsunfall noch am Unfallort.

Monika Skolimowska/dpa

Am späten Dienstnachmittag, 13.08.2024, ist es zu einem schweren Verkehrsunfall bei Kirchberg an der Iller gekommen. Gegen 16.30 Uhr waren zwei Jugendliche, eine 15-Jährige und eine 14-Jährige, mit einem vierrädrigen Leichtkraftrad der Marke Opel auf einem Feldweg unterwegs. An einer Kreuzung fuhren sie auf die L264 ein, wobei sie offenbar einen von links kommenden Lkw übersahen. Der 56-jährige Fahrer des Lkws war mit seinem Anhänger in Richtung Kleinkellmünz unterwegs.

Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Durch die Kollision wurden die beiden Jugendlichen aus dem Leichtkraftrad geschleudert. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen erlag die 15-Jährige noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Die 14-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber schwer verletzt in eine Klinik geflogen. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Die Verkehrspolizei Heidenheim hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Dabei soll auch geklärt werden, wer zum Unfallzeitpunkt das Leichtkraftrad fuhr. Zudem wurde von der Staatsanwaltschaft ein Gutachter beauftragt, um den genauen Hergang des Unfalls zu rekonstruieren.

Opel Rocks-e

Das vierrädrige Leichtkraftrad von Opel ist nur knapp 2,5 Meter lang. Dieses Auto darf bereits mit dem Rollerführerschein ab 15 Jahren gefahren werden. Es fährt nicht schneller als 45 km/h. Laut ADAC sei dies eine attraktive Option für Jugendliche, da vier Räder mehr Stabilität als ein Zweirad böten und das feste Dach über dem Kopf vor Wettereinflüssen schütze. Zusätzlich böten diese Leichtmobile oft einen geringen Verbrauch und niedrige Betriebskosten, was sie gerade für junge Fahrer und Fahranfänger besonders interessant mache.