Schule in Ulm: Anna-Essinger-Gymnasium ohne Schulleiter

Das Anna-Essinger-Gymnasium in Ulm - hier eine Aufnahme vom Richtfest des neuen Anbaus 2024 - hat aktuell keinen Schulleiter.
Volkmar Könneke- Schulleiter Alexander Ackermann verlässt das Anna-Essinger-Gymnasium vorerst.
- Konrektorin Silke Gehring übernimmt interimistisch die Leitung der Schule.
- Gründe für Ackermanns Abgang bleiben unklar, „laufende Personalvorgänge“ werden genannt.
- Der Zeitpunkt kurz vor Schuljahresende gilt als ungewöhnlich.
- Stadt und Regierungspräsidium wurden informiert, weitere Details fehlen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Alexander Ackermann ist bis auf Weiteres nicht mehr Schulleiter.“ Diese Nachricht haben am Freitagnachmittag (27. Juni) die Eltern der Schüler des Anna-Essinger-Gymnasiums per E-Mail erhalten. Die Geschäfte werde nun Konrektorin Silke Gehring kommissarisch übernehmen. Verschickt hatte der Elternbeirat das Schreiben. Das Regierungspräsidium Tübingen bestätigt zwar diese Nachricht, beantwortet jedoch keine Fragen darüber hinaus mit dem Verweis auf „laufende Personalvorgänge“.
Der Zeitpunkt, wenige Wochen vor dem Schuljahresende, ist ungewöhnlich für diesen Vorgang. Überrascht davon wurde auch Gerhard Semler, der Leiter der Abteilung Bildung und Sport bei der Stadt Ulm. Er wurde vom Regierungspräsidium Tübingen darüber informiert.
Zum August 2024 Stelle als Schulleiter angetreten
Alexander Ackermann war erst zu Beginn dieses Schuljahres, also zum August 2024, Schulleiter des Ulmer Gymnasiums auf dem Kuhberg geworden. Er folgte auf Dieter Greulich, der an die deutsche Schule nach Genf (Schweiz) gewechselt war.
Rund 840 Schülerinnen und Schüler lernen am Essinger-Gymnasium. Die Schule zeichnet sich wegen ihres Sportprofils aus, sie ist Partnerschule des Olympiastützpunktes Stuttgart und bietet zudem ein Bewegungsprofil (WBS) an. In den Klassen 5 und 6 gibt es seit dem Schuljahr 2019/20 eine Outdoorklasse, die an einem Tag in der Woche im Freien unterrichtet wird.

