Schlaganfall in Indonesien: Wie kann man Battal Basyildiz zurück nach Ulm bringen?

Der Ulmer Battal Basyildiz hat in Yogyakarta einen Schlaganfall erlitten. Seine Familie macht sich große Sorgen.
Privat- Ulmer Battal Basyildiz erlitt in Yogyakarta im Urlaub einen schweren Schlaganfall.
- Er lag überwiegend bewusstlos auf Intensivstation, ist nun wach, aber sehr schwach und gelähmt.
- Ein Aneurysma liegt vor, doch Ärzte geben derzeit keine verlässliche Prognose.
- Familie kämpft mit hohen Kosten für Behandlung, Visa, Behördenwege und Rücktransport.
- Spendenaktion auf gofundme.com soll den medizinischen Rückflug nach Deutschland ermöglichen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Schicksalsschlag, 11.000 Kilometer von zuhause entfernt: Der Ulmer Battal Basyildiz (60) hat im Urlaub in Indonesien einen schweren Schlaganfall erlitten. Und nun steht seine Familie, die seit 1975 in Wiblingen lebt, vor der Frage, wie der lebensgefährlich Erkrankte zurück nach Deutschland kommen kann.
Wie sein Sohn Fatih Basyildiz mitteilt, wird sein Vater seit einer guten Woche auf der Intensivstation eines Krankenhauses in der indonesischen Stadt Yogyakarta behandelt: „Er war die meiste Zeit bewusstlos, auf ein Beatmungsgerät angewiesen und hat eine Lähmung der rechten Körperseite erlitten.“
Mittlerweile sei er bei Bewusstsein, aber sehr schwach und weiterhin gelähmt. Darüber hinaus leide Battal Basyildiz an einem Aneurysma. „Die behandelnden Ärzte können derzeit noch keine verlässliche Prognose über den weiteren Verlauf seines Gesundheitszustands abgeben.“
Auf die Familie kommen enorme Kosten zu
Durch die Krankenhausbehandlung in Indonesien, die Verlängerung des Visums, die Abwicklung der erforderlichen Behördengänge sowie – sobald sein Gesundheitszustand es zulässt – den medizinischen Rücktransport nach Deutschland kommen enorme Kosten auf die Familie zu. Allein ein Rücktransport mit einem Ambulanzflugzeug kann eine sechsstellige Summe kosten.
„Wir wissen im Moment noch nicht, welche Gesamtkosten auf uns zukommen werden. Klar ist jedoch, dass sie unsere finanziellen Möglichkeiten voraussichtlich deutlich übersteigen werden.“ Zudem erschweren Fragen zu medizinischen Gutachten und dem Visum die Situation. Der älteste Sohn ist vor Ort und kümmert sich um die Angelegenheiten.
Familie Basyildiz appelliert an die Solidarität und Unterstützung der Öffentlichkeit und hat auf dem Portal gofundme.com eine Spendenkampagne ins Leben gerufen. „Jede Spende – unabhängig von ihrer Höhe – trägt dazu bei, dass unser Vater die notwendige medizinische Behandlung erhält und die Chance bekommt, nach Deutschland zurückzukehren“, sagt Fatih Basyildiz. „Wer nicht spenden kann, unterstützt uns ebenfalls sehr, indem er unsere Spendenkampagne mit anderen teilt.“
