Rettungseinsatz in der Donau
: Mensch womöglich untergegangen

An der Donau in Ulm und Neu-Ulm suchen zahlreiche Einsatzkräfte am frühen Freitagabend nach einem Menschen, der im Wasser untergegangen sein soll. Die Suche wurde am Abend abgebrochen, wie ist der Stand am Samstag?
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Vermisstensuche auf der Donau

Vermisstensuche auf der Donau

Janina Hirsch

Am Freitag, 2. August, um 17.10 Uhr sind bei der Polizei Neu-Ulm mehrere Anrufe von Passanten eingegangen. Diese wollen gesehen haben, wie eine Person im Bereich der Herdbrücke in der Donau unterging und nicht wieder auftauchte. 14 Einheiten waren an der Suche beteiligt, sagt Uwe Burgert, Einsatzleiter für die Wasserrettung.

Großaufgebot an Einsatzkräften bei Vermisstensuche an Donau

Darunter die Feuerwehr Ulm und die Feuerwehr Neu-Ulm, die Rettungsdienste beider Städte, die Wasserwacht und die DLRG. Die Einsatzkräfte suchen die vermisste Person mit Tauchern in der Donau. Die Suche ist schwierig, weil die Strömung stark ist. „Die Sicht ist gleich null“, sagt Burgert.

Für eine Weile sperrte die Polizei die Herdbrücke für Passantinnen und Passanten ab, dann öffnete sie wieder eine Seite für die Fußgänger. Der Donauradweg war wegen der Vermisstensuche vorübergehend abgesperrt. Gegen 20 Uhr wurde die Suche abgebrochen.

Gesucht wird unter der Herdbrücke. Viele Menschen schauten bei der Suche zu.

Gesucht wird unter der Herdbrücke. Viele Menschen schauten bei der Suche zu.

Janina Hirsch

Person am Samstag nach wie vor vermisst

Am Samstagmorgen war bei Polizei und der Wasserwacht noch nicht klar war, ob weitere Suchmaßnahmen stattfinden würden. Kurz nach 10.00 Uhr kreist dann ein Polizei-Hubschrauber über der Donau. Auf Nachfrage bestätigt ein Sprecher der Ulmer Polizei, dass es sich hierbei um weitere Suchmaßnahmen zu der vermissten Person handelt.