Razzien in Ulm, Göppingen und Schwäbisch Gmünd
: Verdacht auf Schwarzarbeit in mehreren Frisör- und Nagelstudios

Am vergangenen Samstag hat es in mehreren Frisörsalons und Kosmetikstudios Razzien des Zollamts gegeben. Dabei fanden die Kontrolleure mehrere verdächtige Beschäftigungsverhältnisse vor.
Von
Nico Pannewitz
Ulm/Göppingen/Schwäbisch Gmünd
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Der Zoll hat am Wochenende einige Nagelstudios und Frisörsalons unter die Lupe genommen.

Der Zoll hat am Wochenende einige Nagelstudios und Frisörsalons unter die Lupe genommen.

Hauptzollamt Ulm
  • Zoll prüfte Frisör- und Nagelstudios in Ulm, Göppingen und Schwäbisch Gmünd – Verdacht auf Schwarzarbeit.
  • Kontrollen am vergangenen Samstag: 12 Betriebe besucht, 22 Beschäftigte angetroffen.
  • Jede zweite Prüfung führte zu Ermittlungen wegen Schwarzarbeit oder Mindestlohnverstoß.
  • Göppingen: Zwei vietnamesische Arbeiter ohne Ausweis, 1000 Euro Strafsicherheit, Verfahren eingeleitet.
  • Schwäbisch Gmünd: Zwei Mitarbeitende ohne bzw. falsche Papiere, Fluchtversuch gestoppt, Hausdurchsuchung und je 500 Euro Strafsicherheit.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wie das Hauptzollamt Ulm mitteilt, haben Zollbeamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit am vergangenen Samstag (26.09.) in Ulm, Göppingen und Schwäbisch Gmünd zahlreiche Frisörsalons und Kosmetik- bzw. Nagelstudios überprüft.

In Ulm suchten die Kontrolleure vier und in Göppingen sieben Betriebe auf, in Schwäbisch Gmünd war es einer. Dabei trafen sie 22 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen an. Jede zweite Prüfung führte demnach zu weiteren Ermittlungen, da es Verdachtsmomente auf Schwarzarbeit oder Mindestlohnverstoß gab.

Besondere Vorfälle in Göppingen und Schwäbisch Gmünd

In einem Göppinger Betrieb konnten sich zwei dort arbeitende Männer aus Vietnam, (32 und 34 Jahre alt) bei der Überprüfung nicht ausweisen, die Polizei musste ihre Identität feststellen. Die Zollbeamten leiteten daraufhin Verfahren zum Vorwurf der illegalen Beschäftigung und Schwarzarbeit ein und kassierten 1000 Euro Strafsicherheit. Gegen den Arbeitgeber wird gesondert strafrechtlich ermittelt.

In einem Nagelstudio in Schwäbisch Gmünd war die Identität zweier Mitarbeiter (22 und 23 Jahre alt) zunächst ebenfalls völlig unklar. Einer der beiden versuchte sogar zu fliehen, wurde aber von den Zöllnern gestoppt. Weil beide gar keine bzw. falsche Ausweispapiere hatten, ordnete das Amtsgericht eine Hausdurchsuchung an und verhängte je 500 Euro Strafsicherheit. Gegen den 30-jährigen Betreiber wird nun wegen Beihilfe zum illegalen Aufenthalt sowie Sozialversicherungsbetrug ermittelt. Polizei und Ausländerbehörde wurden ebenfalls verständigt.

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Die Zoll-Razzien am Wochenende waren Teil einer groß angelegten bundesweiten Schwerpunktprüfung bei Frisören, Barbershops, Nagel- und Kosmetikstudios. Rund 2200 Einsatzkräfte des Zolls waren dabei im Einsatz. Unterstützt wurden die Zöllner teilweise von Kassen- und Betriebsprüfern der Finanzämter und anderen Behörden.