Raubüberfall am Deutschhaus in Ulm: Polizei nimmt mehrere Tatverdächtige fest

Die Polizeihandschellen haben am Donnerstag in Ulm gleich bei drei Männern geklickt. Ihnen werden Drogengeschäfte bzw. ein Raubüberfall vorgeworfen.
Karl-Josef Hildenbrand/dpa- Zwei 30-Jährige sollen am Deutschhaus in Ulm einen 29-Jährigen beraubt und geschlagen haben.
- Einer nahm dem Opfer Bargeld ab, während der andere ihn am Boden festhielt – die Täter flohen.
- Kriminalpolizei nahm die Tatverdächtigen in der Ulmer Weststadt fest; Anlass war ein Raubdelikt.
- Ermittlungsrichterin erließ U-Haft wegen besonders schweren Raubes und Handels mit Betäubungsmitteln.
- Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden Ermittler Marihuana und viel Bargeld; Ermittlungen dauern an.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wie die Polizei mitteilt, hat es am Dienstag, 04.8.2026, gegen 4.30 Uhr am Deutschhaus in Ulm ein Raubdelikt gegeben. Dabei sollen zwei 30-jährige Männer auf einen 29-Jährigen eingeschlagen haben. Weiterhin habe einer der Angreifer dem Opfer Bargeld abgenommen, während der Zweite den 29-Jährigen am Boden festhielt. Die Täter seien danach geflüchtet, das Opfer verständigte die Polizei. Der Vorfall steht laut den Ermittlern mutmaßlich im Zusammenhang mit einem Drogengeschäft.
Die Kriminalpolizei Ulm konnte die Tatverdächtigen am Donnerstag, 06.08.2026, in einer Wohnung in der Ulmer Weststadt widerstandslos festnehmen.
Drei Männer sitzen in U-Haft
Die Ermittlungsrichterin erließ aufgrund des dringenden Verdachts des besonders schweren Raubes sowie des Handels mit Betäubungsmitteln Haftbefehle gegen die beiden 30-Jährigen. Ein weiterer Haftbefehl wurde gegen einen 45-Jährigen erlassen, der verdächtigt wird, gemeinsam mit den zwei anderen Männern mit Drogen gehandelt zu haben.
Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden und beschlagnahmten die Ermittler eine größere Menge Marihuana sowie eine beträchtliche Summe Bargeld.
Die drei Männer mit tunesischer Staatsbürgerschaft sitzen nun in Justizvollzugsanstalten in U-Haft. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Ulm dauern an.