Randalierer im ICE: Mann bedroht Reisende mit Glasscherbe und randaliert im Bordbistro

Ein ICE am Ulmer Hauptbahnhof. (Archivbild)
dpa- Mann bedrohte in ICE eine Mitreisende mit Glasscherbe – Randale im Bordbistro folgte.
- Er stieg gegen 8.45 Uhr am Ulmer Hauptbahnhof in den Zug und ging direkt ins Bistro.
- Bundespolizei nahm den 52-Jährigen im Zug fest, er trat und versuchte zu beißen.
- Ein bayerischer Landespolizist half bei der Festnahme. Die Hintergründe blieben offen.
- Haftrichter erließ Haftbefehl; der Mann hatte keinen Fahrschein und sitzt in U-Haft.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Mann hat am Montagmorgen (20.7.) in einem ICE eine Mitreisende mit einer Glasscherbe bedroht und im Bordbistro randaliert. Staatsanwaltschaft und Polizei teilten mit, dass der 52-Jährige gegen 8.45 Uhr am Ulmer Hauptbahnhof in den Zug stieg. Unmittelbar danach sei er ins Bordbistro gegangen. Was genau er dort machte, ist unklar. In welchem Zusammenhang er die 45-Jährige mit der Glasscherbe bedrohte, gaben die Ermittler ebenfalls nicht bekannt.
Beamte der Bundespolizei nahmen den Mann noch im Zug fest. Dabei habe er nach den Polizisten getreten und versucht, sie zu beißen. Ein Beamter der bayerischen Landespolizei befand sich im Zug auf Dienstreise und unterstützte die Bundespolizei bei der Festnahme.
Richter erlässt Haftbefehl
Am Dienstag wurde der Tatverdächtige einem Haftrichter des Amtsgerichts Ulm vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl, weswegen der 52-Jährige inzwischen in Untersuchungshaft sitzt.
Selbst wenn er im Zug nicht ausgerastet wäre, hätte er wohl belangt werden können. Nach Angaben der Polizei hatte der Mann keinen Fahrschein.
